Generated by All in One SEO v5.0.0.1, this is an llms.txt file, used by LLMs to index the site. # Christoph Kujawa ## Sitemaps - [XML Sitemap](https://awajuk.de/sitemap.xml): Contains all public & indexable URLs for this website. ## Beiträge - [Internetauftritt](https://awajuk.de/hello-world) - Der Internetauftritt von Christoph Kujawa wird gerade vorbereitet. ## Seiten - [Herzlich willkommen bei Christoph Kujawa](https://awajuk.de/) - Aktuelles: ... Letzte Aktualisierung: 07.01.2026 - [Hörbeispiele Gitarrenlyrik](https://awajuk.de/hoerbeispiele-gitarrenlyrik) - Passing With Waltz Weitere Beispiele werden folgen ... Letzte Aktualisierung: 07.01.2026 Zurück - [Partituren](https://awajuk.de/partituren) - A A Sudden Glimme Of Light Alegria Alessandra Almost Blues B Blue Bossa Bluesanova Bouncing Flow C Circle Of Light Come Along Consolation D Dance For Balance Declaration Didn't You Know? 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Namentlich gekennzeichnete - [Musikalische Literaturprogramme](https://awajuk.de/musikalische-literaturprogramme) - Programme Termine Presse Zurück - [fremd](https://awajuk.de/fremd) - fremd ich wäre auch gern‘ daheim geblieben, in meinem land mit zuversicht, das dich und mich und unsre lieben nicht hätte fort aus ihm vertrieben. nun, auf der flucht, der blick ist leer, die sprachen sind so stumm, so schwer, wir gaben unser letztes hemd, doch wo wir stranden, sind wir fremd. nun wär‘ es - [Programme](https://awajuk.de/programme) - Spinnen spinnen auch mal so Ein poetisches Kinderprogramm in Liedern und Gedichten Die Romantikin Liedern und Gedichten"Ideengeschichte" & Programmatik "Mensch, werde wesentlich!"Der Expressionismusin Liedern und Gedichten"Ideengeschichte" & Programmatik LYRALyrikvertonungen aus ganz verschiedenen Literaturepochen EigenSinnHermann Hesses lyrischer Weg nach innen.In Liedern und Gedichten.(in Vorbereitung ...) Überleben im Hinterhaus"Gott weiß alles. Anne weiß alles besser!"Aus dem Tagebuch - [emotionale unwucht](https://awajuk.de/emotionale-unwucht) - emotionale unwucht mal rennen wir offene türen ein und werfen verschlossene zu. verbarrikadieren, irritieren uns selbst: versäumen im träumen die weite des lichts. dann stürmen wir raus, ins offene, freie, im innern noch eng, draußen blendet es fremd. ach, müde werden wir alle, nur schlafen können wir nicht. dann schlafen wir traumlos, kein erwachen lockt - [uferlose augen](https://awajuk.de/uferlose-augen) - Bittersüßes Wort Gitarrenlyrik - eine musikalische Lesung.Neue Lyrik und Eigenkompositionen von Christoph Kujawa. In diesem Programm versammeln sich Texte aus meinem Lyrikband uferlose augen und Gedichte nach dieser Veröffentlichung. Neben Reflexions- und Liebeslyrik, finden sich auch gesellschaftskritische Texte bis hin zu Wutgedichten über beispielsweise aktuelle Themen wie Daten- oder Klimaschutz. Dauer: 70 Minuten plus Pause plus Diskussion Oberstufengeeignet Zurück - [Anne Frank](https://awajuk.de/anne-frank) - Überleben im Hinterhaus„Gott weiß alles. Anne weiß alles besser!“*Aus dem Tagebuch der Anne Frank mit eigens vertonter Lyrik von Selma Meerbaum-Eisinger, Wolfgang Borchert und Paul Celan (*Das Zitat stammt von Frau Goslar, der Mutter von Anne’s bester Freundin Hanneli.) Es ist viel Kluges und Wichtiges über Anne Franks Lebenswerk gesagt und geschrieben worden. Dies gilt es fortzusetzen - [Liederprogramm](https://awajuk.de/lyra) - LYRALyrikvertonungen aus ganz verschiedenen Literaturepochenmit eigenen Liedern und Gedichten Den alten Texten einen neuen Klang zu verleihen, ihnen neue Aufmerksamkeit zu schenken und über die Musik einen neuen Zugang zu ermöglichen: das nimmt sich LYRA vor! LYRA ist ein Liederprogramm, das ganz auf den emotionalen Zugang zu den Gedichten setzt, sie nur kurz anmoderiert und auf - [Expressionismus](https://awajuk.de/expressionismus) - Der Expressionismusin Liedern und GedichtenIdeengeschichte & Programmatik „Mensch, werde wesentlich!“ Expressionismus - Vor dem Hintergrund eines sich radikal gewan-delten Wirklichkeitsverständnisses um 1900 unternimmt der Expressionismus den Versuch einer neuen Bewusstmachung der Welt. Unter Verzicht auf religiöse oder metaphysische Sinnge-bungsangebote wird Realität als Produkt individuellen Bewusstseins betrachtet und ausgedrückt. Der ideengeschichtliche Vortrag, beschreibt die Jahrhundertwende als „Zeitenwende“ in - [Romantik](https://awajuk.de/romantik) - Die Romantikin Liedern und GedichtenIdeengeschichte & Programmatik ROMANTIK - sentimentale Gefühlsduselei, schwülstige Schwärmerei, Weltflucht? In diesem Programm wird das Publikum mit den philosophischen Leitideen bekannt gemacht, die diese ästhetisch innovative Literaturepoche ermöglicht und vorbereitet haben. Diese Konzepte wurden so aufbereitet, dass der Zuhörer zur Selbst-reflexion angeregt wird, inwiefern diese Ideen für die eigene Persönlichkeitsentwicklung Relevanz haben.Ideengeschichtlich werden Herder, Schiller, Fichte, Schelling - [Kinderprogramm](https://awajuk.de/kinderprogramm) - Spinnen spinnen auch mal so Ein poetisches Kinderprogramm in Liedern und Gedichten Wie viel Freude Sprache bereiten kann, wie verspielt und punktgenau sie ins Herz zu treffen vermag und wie großartig sich kleine Begebenheiten verwandeln, wenn eine poetische Sprache sie unter die Lupe nimmt: - um all das geht es in meinem poetischen Kinderprogramm! Ganz nebenbei - [Lieder](https://awajuk.de/lieder) - können lieder diese welt noch singen? A allein die zeit alles hat seine zeit alles ist immer amour fou an diese welt auch allein B banal, sentimental, beileibe nicht egal blinde flecken blutrot brauner sumpf brich auf! D der welt verzeih' E ein leben lang eins zu sein enge zu zweit erst innen, dann daußen - [hab sie lieb](https://awajuk.de/hab-sie-lieb) - hab sie lieb wohin fliehen all die farben, all die verse, die musik, die so selbstvergessen um dich warben, bis dein herz für immer schwieg. wohin führt nun all der kummer, all die schwere, die verblieb? leere tränkt der verse schlummer, die uns träumen. hab sie lieb. Zurück - [brich auf!](https://awajuk.de/brich-auf) - brich auf! brich auf, beginn den lauf, durch das tal, den berg hinauf, komm aus dem einerlei, steh dir nicht im weg dabei. sieh dir den himmel an, er erzählt dir irgendwann, welcher weg zu dir gehört, wer warum dein lied erhört. lenk deine schritte, bedenk deine mitte, zuspruch bedeutet viel, änd’re die richtung, verschieb - [unverwechselbar](https://awajuk.de/unverwechselbar) - unverwechselbar widerstand, kein geld zur hand, du fragst, wie’s weitergeht, nach alledem noch jemand zu dir steht? flächenbrand, davon gerannt, wer flieht, wird einsam sein, dein herz erkennt, die seele brennt allein. sing dein lied, sing es hell und klar, spring aus der zeit, die war, werd wandelbar. sing dein lied, unverwechselbar, spring aus der - [alles ist immer](https://awajuk.de/alles-ist-immer) - alles ist immer hör wie es flüstert aus anderem mund, sieh wie es leuchtet im hintergrund. farben erglühn im herbstlichen wind, lieben verblühn, so fürchten wir blind. doch so wie wir wurden, der wir nunmehr sind, so werden wir werden wieder zum kind. wir tanzen im kreise von kommen und gehn auf unserer reise durchs - [schweben](https://awajuk.de/schweben) - schweben wie ein vogel will ich fliegen, meine höhenangst besiegen. will in wilden wassern tauchen, wie ein fisch die tiefe brauchen. möchte rudeln wie die löwen, wie aus frischen quellen sprudeln. wie ich diesen tag beginne? mit der kraft all meiner sinne! lasst uns schweben wie die möwen windgetragen durch das leben, wollen wieder glück - [blinde flecken](https://awajuk.de/blinde-flecken) - blinde flecken wir sind oft die selbstgerechten, die am härtesten urteilen. wir erzähl’n von menschenrechten, die für uns die welt einteilen: in die schlechten, ungerechten, die die guten nur ausbluten. immer sind die andren schlimmer, ihre tränen nur gewimmer. oftmals war’ns die unbewussten, die, obwohl sie so viel wussten, ihre eig’nen seel’n verletzten, unsre welt - [warum liebe?](https://awajuk.de/warum-liebe) - warum liebe? warum, ach sag warum, macht uns die liebe klein, warum, ach sag warum? wach auf mein kind, es heult der wind die antwort uns geschwind: ‚so dumm kann liebe sein.‘ warum, ach sag warum, macht uns die liebe groß, warum, ach sag warum? schlaf ein mein kind, es träumt der wind die antwort, - [freispruch](https://awajuk.de/freispruch) - freispruch hab wieder viel zu lang gebraucht, hab mich im eignen sumpf verbraucht, in ewig dunkeln endlosschleifen gibts einfach kein helles begreifen. mein herz, du bist dir selbst irrgarten, jetzt muss ich wieder auf dich warten, vielleicht probier’n wir’s mal zusammen, mit wechselseitigem entflammen. schau, die welt ist riesig groß, meine sicht auf sie ist - [schafft wege!](https://awajuk.de/schafft-wege) - schafft wege! der wind peitscht die wellen in undichte stellen, die boote versinken. seht her! sie laufen voll wasser, wie leichen, nur blasser, ersaufen die ersten im meer. über bord schon die einen, die anderen greinen voller angst noch ein schrilles gebet. schließlich kentert die flucht mit ertränkender wucht, - kein kind, das um hilfe - [auch allein](https://awajuk.de/auch-allein) - auch allein möcht’ dich heut zu mir entführen, ohne denken, ungefragt. will nur deine liebe spüren, mich verschenken bis es tagt. bin zu lang allein gewesen in dem traum, mit dir zu sein. werde wieder neu genesen, auch ein raum für andre sein. wieder werden einsamkeiten räume unseres lebens teil’n, doch mit tür’n und festlichkeiten - [brauner sumpf](https://awajuk.de/brauner-sumpf) - brauner sumpf braun stinkt’s aus fauligen rissen einer welt, die nur huldigt dem geld. so viele menschen vermissen, was im inner’n zusammen sie hält. längst spalten, smarte gestalten mit eisiger hand. ein land legt sich in falten, im bann rechter gewalten. ach du, in blinder ruh’ schau‘n wir wie von außen zu, lassen platz neuem - [fatal error](https://awajuk.de/fatal-error) - fatal error erlösen, uns von dem bösen? wir selber zähl’n uns zu den seriösen. verschließen, uns vor den krisen? zähl’n wir selbst nicht längst schon zu den fiesen miesen? da hat sich wohl ’ne bombe luft gemacht, da hat sich auch ’n schuss gefallen, gelöst hat er nix, doch dafür tötet er fix, triggert angst - [schlechte zeiten](https://awajuk.de/schlechte-zeiten) - schlechte zeiten die zeiten werden schlechter, das war doch immer so, die welt wird nicht gerechter in diesem affenzoo. manch einer wird gar reicher und häuft von allem mehr, die andern werden bleicher und hoffen gar nichts mehr. die welt geht bald zugrunde, wir nehmen es in kauf: spendieren noch ne runde, so ist der - [wieder der, der ich bin](https://awajuk.de/wieder-der-der-ich-bin) - wieder der, der ich bin bin wieder der, der ich bin, mach wieder selbst mir mehr sinn, ich lasse los, mach mich frei, tret’ aus dem einerlei, ich mach mich groß, mach mich breit, für manches neue, für so viel neues bereit. bin wieder selbst mir mein groove, ich höre hin, hör’ den ruf, werd’ - [schönheit](https://awajuk.de/schoenheit) - schönheit schön ist, was gefällt in dieser warenwelt. schönheit wird bestellt und kostet geld. schön ist, was verführt, unser eitles ego kürt. herz, bist gut verschnürt, bleibst unberührt. schönheit, design: oberflächlich, glatt, dünneisig, flach. schönheit, dein schein: viele macht er schwach und keinen satt, schönheit war einst traum, erweiteter herzraum. schönheit hatte wert auch unbegehrt. - [gerecht’res leben](https://awajuk.de/gerechtres-leben) - gerecht’res leben träumst du, welt, gerecht’res leben, das die vielfalt in dir ehrt, würd ich gern mich dir ganz geben, alles andre wär verkehrt. träumst du nicht, weil du ein traum bist, träum ich dich bis ganz zuletzt, so verletzt, wie diese zeit ist, heilt nur hoffnung, die vernetzt. Zurück - [hässlich](https://awajuk.de/haesslich) - hässlich schon im leisen schwingt subtiler hass, geschliff’ne metaphorik, sie hetzen ohne unterlass, zerfetzen mit rhetorik. „niemals zögern, nur gerechter zorn!“, der zweifel wird erschlagen. so pflanzt sich fort ihr samenkorn, ohne je zu hinterfragen. wie viel blindheit noch, wir erkennen doch: diese zeit ist unser leben. es ist genug mit dem betrug, ihr hass - [zweifellos](https://awajuk.de/zweifellos) - zweifellos wenn mir die trauer meine sinne trübte, mich aus dem jetzt in ein gefühl entführte, wenn mich sein schauer wesentlich berührte, so spürt’ ich mich, der sich in kummer übte. wenn mich die frage nach dem sinn bloßstellte, mich alle zweifel zweifellos entflammten, wenn keine klarheit meinen geist erhellte, versank ich in den sog - [gebroch’nen lichts](https://awajuk.de/gebrochnen-lichts) - gebroch’nen lichts wie wenn die liebe, die wir meinen, nur eine brechung ist von licht. sie kann die welt doch nicht vereinen, die unter ihrem schein zerbricht. wenn schon im kleinen, scheinbar reinem, das eig’ne herz für sich nur schlägt, wie soll im tosen all des großen vertragen, was sich nicht erträgt? voll sehnsucht, hoffnung, - [zuflucht](https://awajuk.de/zuflucht) - zuflucht wenn dein herz dir keine zuflucht mehr ist, weil die welt, in der es schlägt, keine hoffnung mehr für dich in sich trägt, ist der schmerz dein seelendrogist, deine einzige kraft, die dir mut verschafft, wege zu suchen ins glück und dein einziger halt in der wut, die verhallt, in dem wissen: es gibt - [nicht zu fassen](https://awajuk.de/nicht-zu-fassen-2) - nicht zu fassen wieder lockt die leichte brise mein schweres herz, das dich betört, auf dass es sich in ihr ergieße und freigibt, was ihm nicht gehört. die liebe ist ein feiner duft, kann nur im freien schweben. wir atmen alle ihre luft, um tief in uns zu überleben. nicht zu fassen, loszulassen, woran mein - [banal, sentimental, beileibe nicht egal](https://awajuk.de/banal-sentimental-beileibe-nicht-egal) - banal, sentimental, beileibe nicht egal wollten nicht wissen, wie gut es uns ging. hab‘n uns zerrissen, weil es wieder anfing, statt zu fragen, zu sagen: „ich hör’ dir doch zu, doch mit solchen fragen, lass mich in ruh’.“ wollten nicht wissen, wie wertvoll wir sind. hab’n uns verschlissen, all das ego macht blind. nichts vertagen, - [mein klein ungemach](https://awajuk.de/mein-klein-ungemach) - mein klein ungemach zu jeder vollen stunde werf’ ich `ne pille ein, dann geht’s wieder `ne runde und die wird besser sein. so lauf’ ich umso schneller den eig’nen bildern nach, die leuchten weiß gott heller als mein klein ungemach. ich werd’ mich optimieren: kein makel, noch so klein! und anschließend mutieren: mir selbst mein - [Literatur](https://awajuk.de/literatur) - Lyrik Lieder Magisterarbeit Veröffentlichungen - [versuch es](https://awajuk.de/versuch-es) - versuch es manche woll‘n dich schlauer machen, and‘re woll‘n dich nur auslachen, manche tarnen sich mit sorgen, and‘re brauchen dich ganz klein. alle seh‘n dich nur in bildern, lenken dich mit hinweisschildern, brichst du auf wie frühlingsmorgen, fürchten sie dein anderssein. wieder wiisen‘s alle besser, viele wetzten schon die messer, manchen bleibt der sinn verborgen - [eins zu sein](https://awajuk.de/eins-zu-sein) - eins zu sein als du auf dein herz gehört, ´ weiß es noch wie heute, hat es dich wie mich betört, störten keine leute. eins zu sein, im hier und jetzt, genügten wir einander. hatten uns dann doch verletzt, fielen auseinander. tiefer noch als dieses fallen lehrt die täuschung dich und mich: eins zu sein, - [erst innen, dann draußen](https://awajuk.de/erst-innen-dann-draussen) - erst innen, dann draußen ging mir manches mal verloren, auch in zeiten aufrechten tuns. steckte fest, meine flügel erfroren wie durch herzkälte leeren vertuns. hörte schlecht nicht nur mit den ohren, wurde laut selbst in räumen des ruh’ns. wieder öffnen sich mir träume, deren flügelschlag mich belebt. und ich spür, dass ich nichts versäume, während - [blutrot](https://awajuk.de/blutrot) - blutrot wieder haben vorurteile blut an uns geleckt, wieder haben wir vorteile klug in sie versteckt. unser aller herzblutfarben leuchten rot bis in den tod. wieder so viel menschen starben, ihrer haut wegen bedroht. vielfalt, auch durch minderheiten, sind des lebens elexier. teilen! auch die köstlichkeiten, alles andere ist gier. wieder werden wir, die erben, - [wolken](https://awajuk.de/wolken) - wolken wie weit der winde wolken wieder flieh’n, sie wandeln ihre form im weiterzieh’n. kein bild, an dem sie haften oder stranden, nur weil dein blick sich heimlich nach ihm sehnt, kein sinn, in dem sie hoffnungslos versanden, nur weil dein herz den schmerz weiter ausdehnt. wie hell der himmel heute heiter lacht, die dunkle - [toleranz](https://awajuk.de/toleranz) - toleranz wie lieben sich die, die nicht lieben, wie teil’n sie sich raum und zeit? wie lieben sich die, die verblieben in ihrer einsamkeit? uns’re welt enthällt blumenwege, sie planzt und sie tanzt toleranz, uns’re welt zerfällt in gehege, verweigern wir uns ihrem tanz. wie hassen wir die, die nicht lassen den anderen in seinem - [narziss](https://awajuk.de/narziss) - narziss wir schau’n auf die welt mit entsetzen und leben doch mitten in ihr. kein mensch will den andren verletzen, so schmeichelt uns schamlos die gier. wir schätzen die einkehr im innern, im draußen zieht’s fürchterlich. selbst wir woll’n uns nicht mehr erinnern: narziss war verliebt nur in sich. auch die, die so viel von - [an diese welt](https://awajuk.de/an-diese-welt) - an diese welt ob’s dir gefällt in dieser welt, ob sie dein inn’res zusammenhält, ob sie zerfällt, auseinanderpurzelt oder ob doch tiefer sinn in ihr wurzelt: trotz so viel falschgeld im menschenumfeld, heißt leben, nicht aufzugeben in dieser welt. drängt es dich sehr, wieder zähne zu zeigen oder ist dir doch mehr die träne zu - [amour fou](https://awajuk.de/amour-fou) - amour fou ist erst die sehnsucht vergangen, dann bin ich wieder bei mir. spür ich dann doch ein verlangen, dann sollt’ es frei sein von dir. der himmel tanzt, die wolken ziehen, nichts hält sie noch länger hier. das herz verpflanzt, die schleier fliehen, hier löst sich auf ein wir. sind wir in liebe verblieben? - [tatwort](https://awajuk.de/tatwort) - tatwort sie wetzten, zerfetzten, zersetzten vom zweifel den letzten rest. verletzen, entsetzen, vernetzen die angst mit dem hass bombenfest. die ängste verleih’n keine flügel, darauf war schon immer verlass, wer zweifelt bezieht seine prügel, so will es nun einmal der hass. sie schwätzen, sie hetzen, ersetzen die sprache durch dunkle parol’n, die gröl’n sie zu - [ins namenlose, große](https://awajuk.de/ins-namenlose-grosse) - ins namenlose, große du bist so weit, uns aus der zeit gefallen, der wir noch immer anvertraut. bist ohne ort, jetzt einfach fort von allen, wie gern hätt’ ich nach dir geschaut. wenn leben geht, wie keines vor ihm war, so einzig, leuchtend uns, dem eig’nen herzen eingehaucht, so fall’n wir in uns selbst wie - [allein die zeit](https://awajuk.de/allein-die-zeit) - allein die zeit die zeit heilt alle wunden hast du zu mir gesagt. wir sind in ihr verbunden und bleiben’s ungefragt. die zeit allein wird einsam sein, kristall‘ne ewigkeit. allein die zeit wird nicht befrei’n, wir sollten tapfer sein. allein die zeit hält nichts bereit, uns fällt was bess’res ein. Zurück - [alles hat seine zeit](https://awajuk.de/alles-hat-seine-zeit) - alles hat seine zeit sieh‘ her, sieh‘ hin, sieh‘, wer ich bin, es macht sicher noch sinn, fühlten wir nicht von anbeginn: für uns ist viel mehr drin? im zeitenlauf, im weg bergauf, kein glück schien uns zu fern. so hatten wir uns immer gern: wir legten noch was drauf! sobald die wünsche ziele sind, - [tief vernetzt](https://awajuk.de/tief-vernetzt) - tief vernetzt bin mir ein stern, so himmelfern, der sich selbst betrachtet, für hell erachtet, noch in der eignen glut erkennt, wie ihn das eigne blut verbrennt. bin mir ein meer, so tiefenschwer, wie der zeit entrissen, die ganz verbissen mit jedem sturm fluten auftürmt und gegen festes land anstürmt. bin mir ein land aus - [lebensweg](https://awajuk.de/lebensweg) - lebensweg bin dir lang nur nachgelaufen, habe mich nach dir verzehrt. wollte atmen, nicht nur schnaufen, vieles lief für mich verkehrt. möchte nun den rhytmus ändern, eine and‘re tonart spiel’n. möcht‘ in neuen takten schlendern, eig‘ne melodien erspiel’n. werde selbst den tanz befeuern, brunnen meines durstes sein. werde meinen wert verteuern, mich befrei’n und mir - [resonanz](https://awajuk.de/resonanz) - resonanz spürst du dies zart’ erzittern im grunde deines seins? wie klarheit nach gewittern verfliegt der rausch des weins, versiegt die macht des scheins. dein herz kann sich vergeben, stürzt nicht im freien fall, kann schweben, selbst beim verheben, wie echo allüberall, es wurzelt im widerhall. du musst nicht länger glauben, du bist, was du - [mondnacht](https://awajuk.de/mondnacht) - mondnacht mir war als wär' die menschheit dem untergang geweiht. die welt von falscher klugheit dann von eitelkeit befreit. ein ort voll paradiesen, der vielfalt anvertraut. es blühten dort wie wiesen, was keiner je geschaut. es atmeten selbst arten tief und erleichtert auf, die weiter nichts erwarteten als einen lebenslauf. ich träum' mir einen schöpfer, - [trügerisches nest](https://awajuk.de/truegerisches-nest) - trügerisches nest wieder lockt uns die symbiose, dieser traum vom steten glück, immer geht er in die hose, wirft uns hart auf uns zurück. dieses paradies der liebe, das geschlossen sich gefällt, kennt kein‘ sand in dem getriebe und ist nicht von dieser welt. lieber bist du mir die andre, bist mir nah, dann wieder - [so möchte ich leben](https://awajuk.de/so-moechte-ich-leben) - so möchte ich leben ich möchte leben, möchte schweben, ich möchte dem schweren mehr leichtigkeit geben, ich möchte im fallen mein herz hell erheben, dem schmerz in uns allen in demut vergeben. der liebe ergeben, so möchte ich leben, so möchte ich mich meinem ego entheben. so flüchtig ich bin, ich bin süchtig nach sinn: - [ein leben lang](https://awajuk.de/ein-leben-lang) - ein leben lang all die wege, die ich irrte, jedes spiel, das mich gewann, jeder ort, der mich verwirrte: ohne dich komm’ ich nicht an! bist schon klug, jetzt werde weise, bist mir puls, inn’res revier. wünsch’ uns eine gute reise, bist mein herz, ich folge dir. dieser welt zerfällt die mitte, die ihr nie - [mit mut](https://awajuk.de/mit-mut) - mit mut die meisten lieben das leben und leben ihr eigenes nicht. sie hätten noch viel mehr zu geben, doch streben sie nicht in ihr licht. wir halten uns auf in den gründen, die die wünsche in frage stell’n. wir schöpfen nicht aus uns‘ren pfründen, die wie träume sich zu uns gesell’n. es gilt, keine - [stell‘ dir vor](https://awajuk.de/stell-dir-vor) - stell‘ dir vor stell’ dir vor, das wetter wär’ spiegel uns’rer gier, über’s wetter sprächen wir, über uns nicht mehr. stell’ dir vor, der himmel wär’ uns’re erste haut, spüren würden wir viel mehr, was uns anvertraut. das wetter fliegt uns um die ohr’n, der himmel hat uns abgeschwor’n - für was? extreme werden neu - [im du](https://awajuk.de/im-du) - im du wie haben wir endlos gestritten in der sucht, einzigartig zu sein. uns’re liebe, die hat uns erlitten, wir die pein, ihr noch hörig zu sein. wir wählten die flucht hin zu dritten, ein jeder für sich, ganz allein. wir sind, was wir sind, unbestritten, auch im wunsch, füreinander zu sein. es bleibt schwer, - [im trüben](https://awajuk.de/im-trueben) - im trüben „alle, welche dich suchen, versuchen dich. und die, so dich finden, binden dich an bild und gebärde.“ * kein bildnis auf dieser erde, kein wort, das dir je entspricht, kein sehnen, dass es noch werde, beschert uns ein klareres licht. „alle, welche dich suchen, versuchen dich. und die, so dich finden, binden dich - [zeitlos](https://awajuk.de/zeitlos) - zeitlos ist die welt voll von getöse, straucheln wir, wir werden böse, scheucht sie uns mit ihrem schritt, fall’n wir schlicht aus uns’rem tritt. treibt sie uns so unermüdlich, wird es richtig ungemütlich, träumen wir von uns’rem glück, fall’n wir auf uns selbst zurück. doch es gibt kein glück auf erden, wenn wir‘s nicht gemeinsam - [mehr licht](https://awajuk.de/mehr-licht) - mehr licht sieh’, die himmel weinen wieder, all der nebel drückt uns nieder. wieder wird die welt rigider, wieder klingt ihr lied morbider. all mein hoffen, all mein bangen, wie es süß mein herz zerbricht. wieder hält mich zart umfangen, was sein pulsschlag mir verspricht. all mein hoffen, wild’ verlangen, wie es süß mein herz - [liebe?](https://awajuk.de/liebe) - liebe? wenn du sie findest und dich bindest und dabei immer mehr erblindest, wenn so viel hoffnung ihr anhaftet und zu viel herzschmerz nach ihr schmachtet, wenn schließlich liebe sich betrachtet und deine sehnsucht schlicht mißachtet, wenn du dich klein und schwach erachtest und dich dafür beinah’ verachtest, wenn sie nicht nährt, dich nur auszehrte, - [namenlose rose](https://awajuk.de/namenlose-rose) - namenlose rose ist das alles trug und wahn, ist die wahrheit nicht erkennbar? läuft die welt schon aus der bahn oder war sie nie benennbar? stürzen wir ins bodenlose, gab es jemals wirklich halt? sieh, die namenlose rose, blüht nicht auf ihre gestalt? sammle dich - ja, kehre ein. lern’ zu schauen, lern’ dich lesen. - [so wunderlich](https://awajuk.de/so-wunderlich) - so wunderlich ich wollte, meine lieder, die sängen ganz für sich und schwebten wie gefieder so leicht, so wunderlich. die welt hält sich verborgen, versinkt in trüber sicht. - sie wird uns noch entsorgen, denn wir, wir merken’s nicht. nur wir, wir merken‘s nicht. ich wünschte, meine worte, die sprächen auch für dich. gehört an - [filou](https://awajuk.de/filou) - filou wir sind uns lebenselexier, zum greifen nah und nie ganz hier, verblüh’n als rosenkavalier an unsrer sehnsucht, der neugier. so offen fällt die welt uns ein, sollten mit ihr verbunden sein. zu hoffen bleibt: sie tut uns gut und wir verlieren nicht den mut. weiß wohl, im hier und jetzt bist du. dort fänd’ - [enge zu zweit](https://awajuk.de/enge-zu-zweit) - enge zu zweit müde glieder, bleiern, schwer die lider. flieder blüht, leben verglüht, dein herz weint sich leer. prüde liebe, ohne glück, wie hiebe. komm, geh’ ein stück, pflück dir ein glück, vielleicht führt’s zurück. brich auf, geliebte, dein herz ist bereit, es zeigt auf die wege aus der enge zu zweit. brich auf, geliebte, - [leinen los!](https://awajuk.de/leinen-los) - leinen los! lass es los, dein immer trauriges los. lass es los, was immer ist aussichtslos. lass es los, dein kleines, brüchiges floß, was ist los? mach dich groß! lass es im stich, dein scheinbar hilfloses ich. lass es im stich, dein ständig ängstliches ich, lass es im stich, dein ewig haderndes ich, lass es - [wir lächeln](https://awajuk.de/wir-laecheln) - wir lächeln wir lächeln - doch wir spür‘ns genau: auch uns’re liebe ist ein wenig schlau. von so viel hat dein herz geträumt, ins sich’re hast du’s schließlich aufgeräumt. so fließt die zeit, die wir bereit, zu schenken uns, ganz gut zu zweit. allein, wir sind noch nicht soweit, bestreiten, was vielleicht befreit. wir lächeln - [der welt verzeih‘](https://awajuk.de/der-welt-verzeih) - der welt verzeih‘ dein herz trägt schwer, dein blick wird leer, du spürst, es geht nichts mehr. sehnst dich nach haus, dein leben haucht dich aus. die zeit verrinnt, nichts mehr beginnt, so löst sich alles auf. wie ausverkauf zerrinnt dein lebenslauf. lass dich los, gib dich wieder frei. der welt verzeih’ ihr einerlei. wir - [Galerie Vater & Sohn](https://awajuk.de/galerie-vater-sohn) - Der Stille im Wort lauschen: Texte von Khalil Gibran sowie Gedichte und Gitarrenlyrik von mir Zurück - [Kontakt](https://awajuk.de/kontakt) - Christoph Kujawa info@awajuk.dewww.awajuk.de Dein Name Deine E-Mail-Adresse Betreff Deine Nachricht (optional) DATENSCHUTZ: Die von Ihnen angegebenen Daten werden zum Zweck der Bearbeitung Ihres Anliegens von awajuk.de verarbeitet und gespeichert. 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Hörbeispiele Termine Zurück - [Links](https://awajuk.de/links) - Choreographie: Alexandra Rauh Malerei: Kirsten Schoppmann Coaching: Yvonne Waidele Rezitation: Oliver Steller Lyrik, Miniaturprosa: Wolfgang Wurm - [vielleicht](https://awajuk.de/vielleicht) - vielleicht als das ja nicht nein sagte und das nein nicht widersprach, als man eigentlich als haltung aufgab und sich wesentlich begriff, als im hinhören mehr sinn als im rechthaben lag: begann ein gespräch, ein würdiger tanz: alles möglichen reich, wider alle distanz. Zurück - [wohlweislich](https://awajuk.de/wohlweislich) - wohlweislich weiß wohl: wenig ist, was es scheint. weiß wohl: welt ist mehr, als sie zeigt. weiß wohlweislich wieder, dass schreiben nicht alles sagt und darin wahrhaftig ist. Zurück - [richtig falsch](https://awajuk.de/richtig-falsch) - richtig falsch "einfach zuhören!" ist leicht gesagt, wie vielleicht „gehorche!“. schwieriger bereits ist, einfach nur zu hören, aufzuhorchen. richtig schwer bleibt aber hinzuhören, zuzuhören, aufzuhören, zu gehorchen – und richtig, völlig falsch ist: einfach zu gehorchen: nämlich wegzuhören und stillschweigend zu verstummen. das ist zu einfach, einfach zu leicht und wie gesagt: richtig falsch. Zurück - [tausendundeinmal](https://awajuk.de/tausendundeinmal) - tausendundeinmal nichts unter den teppich kehren, standhaft bleiben, überstehn und beidbeinig warten bis er von ganz alleine fliegt. dich erhebt, mit überblick belebt und still und heimlich dich aus den dingen schwebt. Zurück - [immerfort](https://awajuk.de/immerfort) - immerfort hab mich gewünscht an deinen ort, du sagst, ich sei schon immer dort. - du aber bist schon lange fort, mir bleibt dein wort, es flüstert ... Zurück - [überbelichtet](https://awajuk.de/ueberbelichtet) - überbelichtet sorgfältig entwickelt, ja, achtsam belichtet in dunkelkammern pulsierender herzen. momentaufnahmen des glücks ... vergilbt im harthellen licht geteilten, ja, wirklich gelebten lebens. verblich’ner konturen verflüchtigte chiffren: so nah ihrem wesen, unfassbar ihr sein, ihr bleiches verschimmern. Zurück - [schattenwurf](https://awajuk.de/schattenwurf) - schattenwurf das licht meiner liebe scheint klar dir und hell, ergreift nichts, berührt nur, lässt gelten, was wuchs. und träumt sich die zeit in erleben: wirft tänzelnd dionysisch pulsierende schatten im apollinisch verklärten herz. Zurück - [fragwürdig](https://awajuk.de/fragwuerdig) - fragwürdig wie soll liebe gelingen ohne bewusstsein über das eigene selbst? kämpfen nicht an seiner statt selbstverständnisse, bildnisse, entwürfe um geltung und bestand? wie viel „du“ wirkt im „ich“? soll liebe, vermag liebe zugang verschaffen zum selbst? sicher ist nur: unbewusstheit verletzt. vor allem die, die wir, die uns, wie auch immer, lieben. Zurück - [leuchtfeuer II](https://awajuk.de/leuchtfeuer-ii) - leuchtfeuer II wirfst wieder holz in die glut bis ich entflamme wenn ich dann leuchte kehrst du ins dunkel zurück kein licht soll enttarnen der augen blicke blinde flecken Zurück - [leuchtfeuer I](https://awajuk.de/leuchtfeuer-i) - leuchtfeuer I deine flammen flackerten grell, dein gruß war euphorisch. ich mied deine feuer, ahnte wohl asche ohne glut, den fröstelnden morgen ohne erwachen. Zurück - [blinder fleck](https://awajuk.de/blinder-fleck) - blinder fleck jedem blauen geht ein blinder fleck voraus. es wird zeit, das offensichtlich verborgene ins bewusstsein zu heben. Zurück - [im blick](https://awajuk.de/im-blick) - im blick aus dem leben, zurück ins herz genommen, unter die obhut zweier augen, wo immer doch alles beginnt. was wir teilten, hat uns zerrissen, vernarbt, aufs immer neue. fühllos für den eigenen, den blinden fleck des andern im blick. Zurück - [ausnahme](https://awajuk.de/ausnahme) - ausnahme wir alle sind uns selbst die ausnahme. das macht uns wieder gleich. bringts uns auch näher, wenigstens weiter? Zurück - [winterschlaf II](https://awajuk.de/winterschlaf-ii) - winterschlaf II seelenklamm im wiederwinter pulsgedämpft kaum schmerz dahinter starredamm im porenbluten kälteschlamm fern früh'ren lebensfluten eingeigelt zeitverriegelt leergekämpft jetzt eisversiegelt kein gefunkel es wird dunkel winde weh'n verspiegelt Zurück - [winterschlaf I](https://awajuk.de/winterschlaf-i) - winterschlaf I den frühling lass küssen dir von den wangen und sommerwonnen schöpfe aus deinem schoß wie herbstwind lass fahren mich durch dein haar im winter wärmt schlaf unsere träume Zurück - [dornenkrone](https://awajuk.de/dornenkrone) - dornenkrone (acanthaster planci) von feldern, den flüssen folgend, vergiften wir riffe stickstoffverstrickt, überdüngen den hunger profitoptimiert, überschwemmen die meere krankheitserregt, überlassen die ufer den quallen, all die korallen dem seesternverdunkelten riff. Zurück - [humus](https://awajuk.de/humus) - humus wie willst du verwurzeln dich, rankenden zweigs, wie willst du verwachsen mit mir? kein humus, kein eigener boden dich nährt. verkehrt locken verklärte früchte. nach atem verzehrt sich mein sterbender stamm, dessen arme du hälst fest umschlungen. Zurück - [hand in hand](https://awajuk.de/hand-in-hand) - hand in hand im fehlen deiner hand wird mir so bang, bin ich so wund. im grunde fühlten wir zu lang: nur im verbund, nur hand in hand wärn wir gesund. so losgelassen müssen wir uns selbst auffassen (und wohl auch davon wieder lassen), weil jedes halten spalten heißt und jedes greifen weitre, tiefre wunden - [von ferne](https://awajuk.de/von-ferne) - von ferne leuchten die sterne von ferne hab ich dich lieb und gerne erlöst ich die ferne und teilte mit dir was blieb Zurück - [glücksfall](https://awajuk.de/gluecksfall) - glücksfall im kampf ums eigene glück liegen wir im krieg: mit uns, mit anderen. ginge es weniger ums glück, ginge es um frieden: mit sich, mit anderen, käme das glück nicht ganz und von allein? Zurück - [sternbilder](https://awajuk.de/sternbilder) - sternbilder lass uns neu der sterne bilder finden, neue sternensträuße binden, neue wege uns erfinden, lass mit neuen himmeln uns verbinden. Zurück - [sternenmeer](https://awajuk.de/sternenmeer) - sternenmeer wie soll ich auffangen dich, wenn du mir den boden entziehst? wir fallen aus allen himmeln, ein jeder auf sich zurück und wollten doch himmel auf erden, sonne und meer sein einander. Zurück - [sternenlang](https://awajuk.de/sternenlang) - sternenlang gerne spielt’ ich ferne sterne in dein singend, sehnend herz, spielt zu deiner weise leise oftmals nur die kleine terz. wollt’ uns heben, senken – schweben: wie musik uns ganz erleben. oder wollt’ ich doch vor allen dingen zum erklingen uns nur bringen? reise weise, polyphon, folge deines herzens ton, dass es schwebe wie - [kein puls](https://awajuk.de/kein-puls) - kein puls mit unserer liebe weiteten sich die herzen. ans herz gewachsen, ins herz geschlossen, irrten, verirrten wir uns. labyrinthisch die enge, nähe meinend. losgerissen verliert sich in flüchtiger ferne ein schmerz – dann leere. Zurück - [zehnhochminussieben](https://awajuk.de/zehnhochminussieben) - 10-7 schleichende schmelze grundwassertief züngelnde zungen spaltungsaktiv halb- wertig zer- fallende zeit voll reSt- risikO biSt nuklear atomarer kein technischer k.o. Zurück - [verstimmt](https://awajuk.de/verstimmt) - verstimmt mein solo klingt kleinlaut, einsilbig unser duett, im trio spiel ich allein, das quartett ohne mich. mit der flinte treff ich die quinte und sex, ja sex hab ich mit mir – die sieben, die sieben, die würd ich gern lieben, doch sie gibt acht auf sich, wird neun-zehn- ein-halb. bin keine zwanzig, doch - [stuttgart 21](https://awajuk.de/stuttgart-21) - stuttgart 21 (oder eine entgleisung) wir ver- stehen nur bahnhof. den kopf voller abstellgleise verpasst politik das volk. wohin geht eine reise, deren gleise schneisen schlägt ins dickicht der demokratie? Zurück - [treibnetz](https://awajuk.de/treibnetz) - treibnetz bist mir ins netz gegangen, warst kein fisch. hab mich in dir verfangen, räuberisch. nun bittet zu tisch unser verlangen. ist noch ganz frisch dieses hoffen im bangen. Zurück - [sicher](https://awajuk.de/sicher) - sicher hab ich kein diplom in dieser sache vom atom – kraft meiner eigenen gedanken energie, verbiet ich mir spaltbare ironie: es gibt kein endlageridyll, kein’ lebensfreundlich atomaren müll! stoppt all die laufzeitveteranen, die, abzusahnen, brücken planen. sagt nein den ja- politversagern, die öffentlich profit einlagern. wir wollen strahlend brüten: allerorten, begrabt das atomare horten! - [korrespondenz](https://awajuk.de/korrespondenz) - korrespondenz wir nahmen uns wörtlich buchstäblich wörtlich – dann erst verschlug es uns seitenweise satzbezogen wortgetreu buchstäblich die sprache Zurück - [sprich wörtlich](https://awajuk.de/sprich-woertlich) - sprich wörtlich lass mich die schwalbe sein, die deinen sommer macht, dein spatz in der hand, das tal deiner wahl, taube, auf deinem dache dort. will goldglanz deines schweigens sein im glücke deiner scherben. bist rechter fleck mir, herzenswunsch, stirbst mir wahrscheinlich zuletzt. bliebst mir nur schaum sonst, unruhiger traum und irrtum, der menschlicher uns - [voraussichtlich flüchtig](https://awajuk.de/voraussichtlich-fluechtig) - voraussichtlich flüchtig ehe uns vergangenes einholt überholen wir zukunft kaum zu denken ein übergang im hier & jetzt gegenwart als brücke – zwischenzeitlich: eher unwahrscheinlich Zurück - [linear](https://awajuk.de/linear) - linear alles drängt weiter auch wir wollen mit wir blicken nach vorn streben immer voraus wir geben nicht nach schaun kaum mal zurück halten nie inne denken nicht nach – denn: was war ist gewesen und was sein wird kommt Zurück - [glückssache?](https://awajuk.de/glueckssache) - glückssache? doch wie viel mehr ist weniger, – was machte alles meiner mitte maß? mir lass den übergriff, an dem ich scheiternd lerne, loszulassen, was ich hätte gerne. im weltensehnen, tausendfach verwunschen, blieb’ ich mir fern, einsamer stern? verfasst’ ich meinen orbit enger, entließ’ ich meine fliehkraft strenger, fiel‘ wirklich inniger mir zu der eig’nen - [kehraus](https://awajuk.de/kehraus) - kehraus wir stahlen den wäldern die wölfe und raubten den riffen die räuber, gutgläubig, selbstgerecht, wider besseren wissens. natürlich gehen wir leer aus im kehraus kreatürlicher gier. Zurück - [vor ort](https://awajuk.de/vor-ort) - vor ort steinigen wegs brachen wir auf, der fremde gebröckelter herzen zu fliehn. im walten anderen wirkens vor ort, vermoost scheuer flaum landschaftswunden. nur winde weinen noch unsere lieder stimmenverstummt. gesummtes wortgefieder hebt an, melancholisch bleibend, weiterzuziehn. Zurück - [umzug](https://awajuk.de/umzug) - umzug von allem zu viel, zu wenig, zum bleiben. verbleiben im spiel, flüchtig weiterzutreiben. verpackt auch die tränen voll selbstbetrug, abstrakt alles wähnen vom wohnungsspuk. sehnsüchtig flüchtig im hoffen, die türen weit offen im neu gewogenen domizil: dem vorgereisten, bereits verwaisten, längst schon verzogenen ziel. Zurück - [liedgefieder](https://awajuk.de/liedgefieder) - liedgefieder mein freier flug voll überschwang verfliegt zu freiem fall als übergang in neue liedgefieder. ihr schwebend flug schwingt überall, erhebt sich – wie gesang: es trägt einklang auch ungesungne lieder. es trägt der klang auch ungesungner lieder. Zurück - [able archer](https://awajuk.de/able-archer) - able archer (1983) allen ernstes als übung gedacht verspielte kriegssimulation verhaltensdrill nach drehbuchskriptfolge den feind ohne eigene rolle bedacht nie näher am abgrund nie freier von furcht nie ferner den ängsten der gegner blind folgernd verblendet ergeben ausgeliefert dem eig’nen zirkulären kalkül imaginär die raketen außer kontrolle? Zurück - [nackt](https://awajuk.de/nackt) - nackt am puls der zeit das ohr die in uns blutet verstellten blicks den selbstentwürfen hingegeben verschüttet die ausgangspunkte ziellosen seins ertrunken multimedial die bilder projizierten selbsts wie kann ich nackt sein für mich und wie für dich häutung entblättert die frage Zurück - [eindruck](https://awajuk.de/eindruck) - eindruck wie blicke schweifen wollt‘ ich mich dir nähern: beiläufig, lautlos, ohne absicht und spur. nun hinterließ ich doch einen eindruck. Zurück - [von sinnen](https://awajuk.de/von-sinnen) - von sinnen sehnsucht nach dir in all meinen poren, und durst in mir trotz all der amphoren trunkenen schenkens. es gibt kein entrinnen, trotz allen bedenkens, es brennen die sinne von innen – o möge nie zeit jemals sinnenlos rinnen. Zurück - [verwüstet](https://awajuk.de/verwuestet) - verwüstet ich schwitzte, verdampfte, verweinte all deine feuchtigkeit aus meinem leib. salzstaubverkarstung steinbrüchiger seelenkruste. zurück blieb der durst einer wüste: nach quellen der einsicht, flüssen voller verständnis und einem meer liebender hoffnung. Zurück - [kamikaze](https://awajuk.de/kamikaze) - kamikaze du: warst die flotte, ich: tolltrunk’ne motte. ich stürzte in dein licht bis es erlosch und ich verbrannte, – mit mir dein ich, wie ich es kannte. Zurück - [stolperstein](https://awajuk.de/stolperstein) - stolperstein beine in die hand genommen steine in den weg gelegt: morgen führt kein weg zu mir, hast bald and’re sorgen. Zurück - [wortfluss](https://awajuk.de/wortfluss) - wortfluss wörter sprudeln über komma & punkt, entplätschern den gedankengletschern murmelnden tons. sinnelemente, versunkene satzsedimente, wortpfützenschwer ... & überzeiliger wortfluss ergießt sich letzt- endlich ins meer. verse ragen, wo buchstaben lagen, im dickicht der wörter lichtsilbenhoch. nur verse ertragen die satzlosen, offenen fragen. wortwaagen wiegen verschwiegen. selbst silben sinken sinnseentief. - wird wohl an der - [seelenwut](https://awajuk.de/seelenwut) - seelenwut ja, sie tut gut, die egozentrisch vereinfachende wut. sie schäumt selbstgerecht, laut und rettet, für den moment, die eigene, verletzte haut. nur, verkennt sie die spur zur tieferliegenderen, komplexeren struktur, wie soll sich enthüllen im schmerz, wie soll sich erfüllen, wovon es träumt, das herz? Zurück - [lieb & teuer](https://awajuk.de/lieb-teuer) - lieb & teuer in all deinen worten höre ich unausgesprochenes, verschwiegenes, uneingestandenes - aus alledem spricht deine furcht: ich könne an dir nur lieben, was lieb mir und dir teuer ist. Zurück - [von luft & liebe](https://awajuk.de/von-luft-liebe) - von luft & liebe ich trank vom duft deiner liebe bis sie erlosch, und licht und luft mir nahm, zum innerwachsenden erblüh‘n. Zurück - [auf freiem fuß](https://awajuk.de/auf-freiem-fuss) - auf freiem fuß jetzt, wo ich dir im wege stehe, verstehe ich: ich war auf keinem guten ... geh‘ deinen weg, ich bleibe auf der strecke. ich bin verletzt, verrecke, werd‘ bange an mir selbst verbluten - bis ich mich wieder strecke. Zurück - [unerlöst](https://awajuk.de/unerloest) - unerlöst als von unserer liebe nur mehr probleme blieben, lösten wir sie: einjederfürsich - wir verblieben in liebe. Zurück - [über leben](https://awajuk.de/ueber-leben) - über leben sicher auch in meinem leben wird es wieder and’re zeiten geben doch für jetzt mein herz will schweben sich dem hier und jetzt entheben daraus werden sich ergeben durch vergeben durch ergeben neue formen neues leben jetzt heißt’s: überleben Zurück - [nachklang](https://awajuk.de/nachklang) - nachklang wie diese stille ganz frei von wille ist wie sie die zeit vergisst bist du in mir wie diese tage fern aller klage sind wie auch die zeit verinnt sind wege wir wie dieser morgen fern uns‘rer sorgen singt wie in ihm zeit verklingt bringt licht er dir wie diese stille ganz frei von - [nicht zu fassen](https://awajuk.de/nicht-zu-fassen) - nicht zu fassen fest gehalten – schon verweht. fester fassen, was vergeht? nicht erkalten, nichts abspalten: losgelassen bleibt erhalten, frei, entlassen kann entfalten, was für sich nur steht: unser verhalten. Zurück - [worauf es ankommt](https://awajuk.de/worauf-es-ankommt) - worauf es ankommt solange wir wesentlich wesen sind, die der verunsicherung, erschütterung und krisen ausgesetzt sind, bedarf es eines inneren sinns, einer zuversichtlichen aufmerksamkeit, in ihnen einen möglichkeitsraum zu erspüren, die chance zum inneren wandel und zur erneuerung. so fließen wir mit aller veränderung uns selber zu und keine angst hindert uns mehr zu werden, - [lebenstraum](https://awajuk.de/lebenstraum) - lebenstraum lebe deinen traum bis er dich ausgelebt hat, träume dein leben bis es dich ausgeträumt hat, träume dein leben, lebe deinen traum – beidem folgt dein erwachen. Zurück - [knospen](https://awajuk.de/knospen) - knospen vom fehlen meiner feuerfarben verblasst dein banges hoffen, „wo bleibt dein frühling“, fragst du offen, „in dem wir um einander warben?“ die blütenblätter starben und purzeln in die gruft. meint wachsen nicht auch wurzeln und heilen alter narben? wir sind wie erdentriebe aus denen neue liebe neu erglüht, wir atmen dunkle, feuchte luft wie - [lauschen](https://awajuk.de/lauschen) - lauschen spräche das unaussprechliche zu mir: ich hörte es nicht - vielleicht fühlte ich seinen hauch. sähe das unsichtbare mich an: ich spürte es nicht - vielleicht würde ich seiner gewahr im spiegel meiner selbst. berührte das unberührbare mich: ich spürte, ich fühlte es nicht - vielleicht ergriff freiheit, freude und hoffnung mich, morgentau jungen - [weltenherz](https://awajuk.de/weltenherz) - weltenherz fortlaufend katastrophen in endlosstrophen, verdichtetes chaos in versen. wir wähnen uns heiter, mit tränen geht’s weiter – immer dem glück auf den fersen. woll’n wir zu viel, ist flucht bereits ziel, oder leben in kontroversen? unser herz atmet schwer, doch die welt läuft nicht leer, sie vergeht, sie entsteht: mit ihm einher. Zurück - [herzgold](https://awajuk.de/herzgold) - herzgold verschmolzen das gold zweier herzen im tiegel einer liebe. – brauchst form du, halt und gestalt, lass werden es: kalt. Zurück - [vom ackermann](https://awajuk.de/vom-ackermann) - vom ackermann mach dich vom acker, mann! dein saatgut heißt gier, raubtier dein europflug. raubzug an jedermann. dein elexier sind wir, sind unsere bankguthaben. kein schnödes wasserabgraben, bessere böden werden wir haben. mach dich vom acker, mann! kein mensch kann dulden dich hier. Zurück - [lieben & lieben lassen](https://awajuk.de/lieben-lieben-lassen) - lieben & lieben lassen als wir uns auf uns’ren wegen kreuzten, ließen wir den punkt zurück auf den wir kamen. – seither fallen die schritte leichter, auch der weg macht wieder sinn. Zurück - [liebe auf erden](https://awajuk.de/liebe-auf-erden) - liebe auf erden von sternen würde ich schreiben so gern, vom stillen treiben im staunen. doch hilfloser erdenlärm hält mich fern, von liebe auf erden zu raunen. Zurück - [tief’ren augs](https://awajuk.de/tiefren-augs) - tief’ren augs augenblicklich wurde mir gewahr, dass gemeint ich so nie wirklich war. doch wen sehen wir, tief’ren augs und über uns hinaus, von angesicht zu angesicht? Zurück - [vogelfrei?](https://awajuk.de/vogelfrei) - vogelfrei? heimweh - aber wohin? unruhe - aber wofür? zugvögel folgen ihrem instinkt. Zurück - [vom tun, nicht vom lassen](https://awajuk.de/vom-tun-nicht-vom-lassen) - vom tun, nicht vom lassen je mehr mir gelingt in all meinem tun, sei’s uneigennützig, sei’s opportun, es bleibt nur bedingt und lässt mich nicht ruhn, es wieder und wieder, es endlich zu tun. Zurück - [ausgedient](https://awajuk.de/ausgedient) - ausgedient wenn liebe liebe verdient, hat sie dann nicht bereits ausgedient? Zurück - [große liebe](https://awajuk.de/grosse-liebe) - große liebe so groß deine liebe, dass alles du brauchst von mir, so klein deine liebe, der nie reicht, was ich schenk. ist alles zu wenig und weniger mehr, ist liebe armselig in ihrem woher? bedenk ihr erkunden, erkenn ihr gelenk, sie hat sich erfunden als unser geschenk. Zurück - [wohnhaft](https://awajuk.de/wohnhaft) - wohnhaft zu- fällige türen lauernde fenster in räumen gespenster gedankengedränge albtraumempfänge sirenengesänge wie hoffnungsschimmer schauernde gänge weglose enge im zimmer wie immer tv-geflimmer – wenn nur der aufbruch gelänge Zurück - [dingen](https://awajuk.de/dingen) - dingen auf den grund gehen quellen ausloten wir werden vergehen höre ich vorboten singen Zurück - [herbstaugenblick](https://awajuk.de/herbstaugenblick) - herbstaugenblick ich fühl den herbst in diesem augenblick heranziehn was im aufbruch längst begriffen zum letzten leuchten hergesehnt noch einmal inniglich uns zuzuwehn die tage werden kälter an jahren immer älter ich fühl den herbst in deiner augen blick Zurück - [laub](https://awajuk.de/laub) - laub worin wurzeln wir, wonnengewärmte? wohin wachsen wir, sonnenumschwärmte? wildblühender duft überströmt die klaffende kluft klirrender ferne. wir atmen die sterne, schöpfen tief luft. – wind raschelt durchs laub unserer liebe. Zurück - [röte](https://awajuk.de/roete) - röte morgenröte deiner augen blicke und der tag weitet sich lichterfüllt in zuversicht es verneigt sich im abendrot unsere liebe traumtrunken erglühen wir einander zu Zurück - [engelfraktur](https://awajuk.de/engelfraktur) - engelfraktur wir gleichen engeln nur. sieh’ uns’rer flügel zwiespältige kontur: lichtleicht, fast rein der eine zwar, der and’re dunkel, schwer, vorhersehbar. ob wir den himmeln je gefallen, ob besser wir am boden fest uns krallen, wem ist aus drallen wolkenballen je antwort, frieden zugefallen? wir gleichen engeln nur. wir träumen uns in ihr azur, verfolgen - [schwarm](https://awajuk.de/schwarm) - schwarm blüte du! wir, schwärmendes bienenvolk dir, umschwärmte – den stachel im herzen. Zurück - [wurzelwunde](https://awajuk.de/wurzelwunde) - wurzelwunde unsere lust trieb mancherlei blüte. sie entblätterte sich in uns’rem gemüte. wir graben im erdigen wurzelgrund, befragen den dunklen wonneschlund im grunde nach uns’rem verbund und unserer wurzelwunde. Zurück - [vom gehen](https://awajuk.de/vom-gehen) - vom gehen wege voller steine, müde die beine, aussichten: keine. lass endlich kommen uns: ins reine. Zurück - [echt](https://awajuk.de/echt) - echt sind schmucklose rosen mit dornen. so sei's uns recht. Zurück - [aufbruch](https://awajuk.de/aufbruch) - aufbruch bin selbst mir gebirge landschaft voller verstiegenheit dem grat entwandert steilwänden entstiegen bin gipfel mir aufbruch und weg den tälern entfloh‘n kehre ich heim einem weh auf der spur kein ort der nicht wieder dich aufbricht Zurück - [erosion](https://awajuk.de/erosion) - erosion aufgeworfene schichtung tieferen seins, furchenvernarbt, in wunde faltung gekrümmt mein verschüttetes, erschüttertes selbst. allen wettern bloß- und offengelegt den gezeiten. bodenlos die fundamente meines gewordenseins. deine hand streut humus, flüchtigen hoffnungsflaum. an meinen flanken erdrutsche ich mir zu. Zurück - [wegewunsch](https://awajuk.de/wegewunsch) - wegewunsch ich möchte dich wiegen in meinem sein und ganz verschwiegen lieb zu dir sein. ich möcht’ mit dir tanzen, immer im kreis, dich fassen im ganzen, obwohl ich doch weiß: stehn selbst uns im wege, zögern zu zweit. wir gehn unsrer wege und oftmals zu weit. Zurück - [untröstlich schön](https://awajuk.de/untroestlich-schoen) - untröstlich schön wir - atristen des abgrunds, athleten des dennoch, virtuosen der verzweiflung und olympioniken der wiederauferstehung - ambitionierte leihen wir - nicht mehr. ohne mitte, balancelos: kein irdener boden, kein humus, kein wurzelgrund. haltlos im leben füreinander. untröstlich schön: du liebesbesorgtes, einst hoffnungsfrohes kunstwerk der liebe, nun: trostloses grab. du ikarus, ich sisyphos. möge - [worum es eigentlich ging](https://awajuk.de/worum-es-eigentlich-ging) - worum es eigentlich ging wenn alles gesagt ist, was gesagt werden musste, vollzogen wurde, was not tat, zu tun und alles erkämpfte daniederliegt - wenn zu bewusstsein kommt, dass neben verwüstung, verwundung, verlust es nur verlierer gibt und nur die not geblieben ist - wenn es dann still um uns wird, noch stiller in uns: - [lebenswund](https://awajuk.de/lebenswund) - lebenswund das leben ist eine offene wunde: an der es sich von immer neuem entzündet Zurück - [sternenstill](https://awajuk.de/sternenstill) - sternenstill an den haaren zerrten einander wir ins rechte licht: noch immer schluckt es die sterne in uns. Zurück - [blau](https://awajuk.de/blau) - blau für mich war das eis immer dünn - also lernte ich tauchen fand auch einen himmel in blau Zurück - [leben](https://awajuk.de/leben) - leben alle trauer braucht die dauer, jede freude ihre zeit, sind im grunde beide eines, keines steht für sich allein. liegt kein trost in diesen worten, kein gedanke, der befreit, zeigen werden andre pforten, was das leben hält bereit. hol den kummer, hol das glück in das leben so zurück, dass es werde, sterbe, werde: - [weltenwort](https://awajuk.de/weltenwort) - weltenwort silbensinnlich, wortgedrungen, versversponnen, textumstellt, satzverzogen, absatzbrüchig, sinngezwungen, deutungsschwer. welt, wie kann dich sprache sprechen, die nur eine deiner stimmen ist? wer sie spricht, bricht ein versprechen, so unsagbar du uns bist. wer sie spricht, bricht eine stille, die befreit von wille ist. Zurück - [kondenzstreifengleich](https://awajuk.de/kondenzstreifengleich) - kondenzstreifengleich wie kreidestriche auf himmelblau, zwei klingen gleich gekreuzt - doch der himmel schweigt, selbst die waffen ruh'n: in blau löst sich auf, was nicht hinreichend himmelsgleich streift. Zurück - [elfenbeinturm](https://awajuk.de/elfenbeinturm) - elfenbeinturm ist es noch warm oder wird's bereits schwül? verwandelt sich charme in ein and'res gefühl? wird's etwa kühl nach der ruhe vor'm sturm? wird's wieder zeit für den elfenbeinturm? Zurück - [briefe](https://awajuk.de/briefe) - briefe wohin führte, wenn ich ihn spürte, mein weg im offenen raum? wie verliefe, wenn ich einschliefe, mein innigster traum? wir schreiben briefe als riefe etwas in uns nach tiefe. so schreiben wir uns und doch ein jeder auch sich. ein selbstwirksam, in sich gründendes ich bezieht sich auf sich und meint dich wie mich. - [im zweier oder zwei im einer](https://awajuk.de/im-zweier-oder-zwei-im-einer) - im zweier oder zwei im einer wir - zusammen in einem boot. du: zur quelle zurück, gegen den strom. ich: im fluss, der mündung entgegen. Zurück - [wunschkinder](https://awajuk.de/wunschkinder) - wunschkinder wären wir jung, wir hätten längst wohl schon kinder. jetzt sind wir erfinder mit neuem schwung, wie kinder, geschwinde überwinder, auf dem sprung, wider alle vereinzelung: einander wunschkinder. Zurück - [leerzeilen](https://awajuk.de/leerzeilen) - leerzeilen unbeschrieben vor glück sind leere zeilen geblieben. kein sehnen, anlehnen, kein blick zurück: ein einziges frohes ausdehnen im glück. Zurück - [wonnewogen](https://awajuk.de/wonnewogen) - wonnewogen sei mir wieder meer und flute meine lenden. leg dich zu mir her, wir wollen uns verschwenden. schenk mir deiner wünsche wogen, wollen ebbe, flut uns sein, wollen stranden, an uns branden, ungezogen, nackt und rein. lass uns bogen wieder uns‘rer saiten sein. Zurück - [auswege](https://awajuk.de/auswege) - auswege „wege entstehen dadurch, dass man sie geht“. unser gemeinsamer hatte zum ziele derer zwei. ein weiterer, dritter schritt war, den widerstand zu überwinden, aufzubrechen. seither ist ein jeder verbindlich verbunden mit dem beschritt‘nen. wohin das führt? es bringt auf den weg – wie immer, mit offenem ausgang. wege wie sehnsuchtsorte, folgen allenfalls vorstellungen. was - [herzschmerz](https://awajuk.de/herzschmerz) - herzschmerz ich sei wie immer in deinem herzen – so warst du verblieben. bin doch für immer aus deinem leben vertrieben. so brennen zwei kerzen in uns‘ren herzen nieder – es stinkt noch nach flieder, es schmerzen die ungesung‘nen lieder. Zurück - [love to go](https://awajuk.de/love-to-go) - love to go so unter druck verdampfte liebe im espressoglück: kurz ihr genuß, kräftig die dosis, heftig für nerven im kreislauf der sinne. so bitter du süßlose süße - verschüttet, für‘n arsch, schon gar nichts für‘s herz! Zurück - [zuhaus](https://awajuk.de/zuhaus) - zuhaus willst wieder wärmen dich in zwischenräumen, fern allem lärmen in vielfalt dich träumen. willst, ganz ohne schwere, der leere entschweben, die kalt, dann und wann, der preis ist für halt. bleibst dennoch zuhaus in sicheren räumen, dort weinst du dich aus, wenn dich wünsche versäumen. kannst dir nicht vergeben, weder ihm, noch mir. hier - [selbstwort](https://awajuk.de/selbstwort) - selbstwort um kopf und kragen schrieb sich der dichter um – nie wieder stumm: verse erspüren andersherum. bekannte fragen voll neuem mut, getilgt vom klagen entbrannter wut. so schreibt sich‘s fort in diesen tagen, in einem wort: vom hörensagen. der dichter entflammte dichterloh, fast schien es, als leuchte er froh ... kein schweigen erstickt seine - [spielzeug](https://awajuk.de/spielzeug) - spielzeug bin weder spiel noch zeug. bin mannhaft mensch und gern verspielt, wenn ich mich schenke. bin kein trojaner, eher scheuer reiter, und flüchtig aller übergriffe, wie immer ich auch von dir denke. auch freies spiel braucht seine rahmen, seine räume, braucht unverwechselbare träume, hat seine zeiten, seine kleinen ewigkeiten: enthüllt, erfüllt sich in der - [ungesung’ne lieder](https://awajuk.de/ungesungne-lieder) - ungesung’ne lieder können lieder diese welt noch singen? muss erst wieder so entstellt verklingen, was dein herz berührt, dich zur freude führt, was dein herz erstrebt, dich dem schmerz enthebt? können lieder diese welt noch singen? Zurück - [von alle dem nichts](https://awajuk.de/von-alle-dem-nichts) - von alle dem nichts streu‘ sand mir in meine augen betöre mein ohr mit sirenengesang leg falsch die fährten für meinen spürsinn und träufle die süße von gift in mein herz meine liebe durchschaut, hört hin und erspürt, tastet nach dir – unantastbar. Zurück - [im andern](https://awajuk.de/im-andern) - im andern aus der fülle des lebens öffnen sich mir deine arme. es pulst in uns allen, dieser sog, bis hin zum fallen ins große, tiefweite herz des andern. wohin mäandern verlangen und bangen im andern? kein kuss wird je erdung erlangen. Zurück - [wurzelblatt](https://awajuk.de/wurzelblatt) - wurzelblatt mögen die blüten verblüht, all die früchte reif abgefallen sein: nie welkte ein blatt meiner liebe, immer wurzelt mein ich tief in dir. Zurück - [herbsttreu](https://awajuk.de/herbsttreu) - herbsttreu wer ließ wen los: der baum das blatt, das blatt den baum? kein herbst stellt solche fragen. er schweigt gelassen, leuchtet groß, erblüht in seinem los, in seinem lassen. ein wenig matt hör ich mich sagen: „er glüht in seinen feuerfarben. ist er nicht traum, und weiter kaum zu fassen“. und lächle scheu und - [sag](https://awajuk.de/sag) - sag wie viel liebe braucht ein mensch? vermutlich: gar nicht viel. wenn sie nur trägt, selbst ungewissheit, die sie prägt, erträgt, wenn durch sie leben leichter fällt, es wie ein duft im gleichgewicht der schwebe hält, wenn sie die horizonte unsrer welt, wie luft, wie licht ins uferlose weite dehnt, wenn sie sich angelehnt an - [wildwuchs](https://awajuk.de/wildwuchs) - wildwuchs noch trunken vom blütenrausch unserer liebe, befeuchtet vom tau mondener nächte, so dämmern ins licht unsere wege zweimorgenlandweit entfernt. verweht meine saat in verbotene gärten, verwurzelten triebs im erdreich verarmt: nie lässt sich stutzen zur zier, was wild wuchs im garten eden hier. Zurück - [aufgehört](https://awajuk.de/aufgehoert) - aufgehört du hattest gezähmt mich mit deinem verlangen. jetzt bist du gegangen und ich fühle gelähmt, was wohl für immer vergangen. aufgehört: alles beginnt mit dem ende und alles endet mit dem beginn. Zurück - [in allem](https://awajuk.de/in-allem) - in allem in allem, was dir lieb und teuer ist auch die möglichkeit zum ungeheuer. in allem, was dir hoch und heilig ist schon der blick darauf zweiteilig. du suchst das gute, absolute, dir ist ganz feierlich zumute … längst ist dein wollen schon ein sollen und alle leichtigkeit verschollen. du hoffst, dein wille bricht - [heimat](https://awajuk.de/heimat) - heimat du bist kein ort, den ich benenne, bist mehr als wort, für das ich brenne. bist eher wogen einer landschaft mir, ein innrer bogen. bist jetzt. bist hier. bist oftmals mit mir umgezogen, wenn ich verletzt, auch manches mal betrogen, so in mich selbst zurückgezogen, mich aus der welt hab fortgelogen. du bist kein - [sind uns](https://awajuk.de/sind-uns) - sind uns aus der schwingung gefallen, diesem tanz ungebrochenen lichts. nun stürzen wir ins auf und ab, im sog unnennbaren nichts. Zurück - [menschenmeer](https://awajuk.de/menschenmeer) - menschenmeer während wir fürchten, im menschenmeer zu versinken, ertrinken im mittelmeer menschen. anstrandene körper, auch zarte, auch junge, die ufer noch immer im blick. mit voller wucht kentert die flucht, deren flut unser herz nicht erreichte. Zurück - [von haus aus](https://awajuk.de/von-haus-aus) - von haus aus kehrt heim nach innen. hier drinnen wachst über euch hinaus. hier draußen sollt ihr sein ein haus im außen: ein offenes haus, ein freundliches heim. jetzt schließt all die fenster, lasst fahr’n die gespenster, kommt raus: ins freie, offene, weite. Zurück - [weltenklang](https://awajuk.de/weltenklang) - weltenklang (Konstantin Wecker gewidmet) können lieder diese welt noch singen? kann ihr klang im hin und wieder neue liebe uns abringen? wieder übertönt der lauf der dinge unser herz, das krampft gegen die schlinge. seltsam, diese welt voll finsterlingen, die uns atemnot, schrecken aufzwingen, - unsrer welt herzstillstand bringen. seltsam, wir sind sonderlinge, die wir - [gravitation](https://awajuk.de/gravitation) - gravitation du bist sein mond, so gezeitengetreu. bist seine sonne, ihm wonnenwindwarm. er ist dir erde, sieh‘, humus sein meer. stirb leuchtend und werde in seinem arm. ich war dein schauer, ein funkeln als stern, ein flüchtiger bote, den himmeln selbst fern. so kreis‘ ich umher, komentengleich scheu. ich grüße im leuchten: gott, hab ich - [sollbruchstellen](https://awajuk.de/sollbruchstellen) - sollbruchstellen aus allen himmeln ins leben gefallen, so widerfährt es uns allen: zerbrochen oder doch aufgebrochen, die schalen, die frucht? dies fragt sich die antwort im fallen. Zurück - [fernes verstehen](https://awajuk.de/fernes-verstehen) - fernes verstehen ich sah dein gehen nicht kommen und wusste doch um meinen weg. nun, im aufbruch begriffen, verschwimmen die spuren im fernen verstehen. Zurück - [schlüsselwort](https://awajuk.de/schluesselwort) - schlüsselwort ich bin kein schlüssel zu dir! vielleicht eine tür, ein fenster mit ausblick oder ein weg ohne ziel. ich bin kein schlüssel zu dir! allenfalls eine tür, die sich öffnet, die du einrennst, an der du möglicherweise vorübergehst. ich bin kein schlüssel zu dir! Zurück - [mäandern](https://awajuk.de/maeandern) - mäandern seltsam, durchs eigene leben zu mäandern. den glauben an sich, an die welt, den haben die andern. doch, ist’s wirklich so schade, dass dein weg ungerade, scheu, schon wieder verstellt? hast doch ein zelt auch in dieser welt der andern. es schien einmal eins, dieses innen und außen, jetzt zieht es da draußen, kein - [keine wahl](https://awajuk.de/keine-wahl) - keine wahl wieder kreuze gemacht, ohne segen zu spenden. denn nicht zu wählen, in diesen entzündlichen zeiten, ist frevel am volk. es bleibt wohl ein kreuz mit der wahl! Zurück - [vorherfrage](https://awajuk.de/vorherfrage) - vorherfrage das wetter fliegt uns um die ohren. wir haben den himmeln abgeschworen? in böen beben böden, bröckeln berge bitter. ins bodenlose schmilzt, was einst gefroren - ach, wär’n es schauer nur, gewitter, ein schwanken der natur! auf weiter flur zög’ weiter uns’re spur: wir blieben ungeschoren. Zurück - [im schmerz sein](https://awajuk.de/im-schmerz-sein) - im schmerz sein (für Julia) bist mir so tief in mein herz gesunken, dort singen seither noch ganz trunken: dein geheimnis, dein rundes, dein dir so eigenes sein. bin, als ich schlief, fast in mir ertrunken, hier funkeln seither wie im dunkeln, dein imschmerzsein, dein wundes, dein mir so einsames sein. Zurück - [zittertanz](https://awajuk.de/zittertanz) - zittertanz hauch, dünn unserer worte gespinst. so kostbar die seidenen fäden ... hoffnung tanzt flatternd im wind. Zurück - [all die liebe](https://awajuk.de/all-die-liebe) - all die liebe wieder flieht die zeit dahin, wieder macht sie keinen sinn: all die liebe, die ich bin. bin mir quelle, bin mir gut, bin auch welle, habe mut. doch mein herz will sich erweitern, an dem schmerz nicht immer scheitern, wenn du wieder wirfst sie hin: all die liebe, die ich bin. verharrst - [vom hoffen](https://awajuk.de/vom-hoffen) - vom hoffen ist hoffnung hoffnungslos wie nie, dir aber haltung, strategie, wird treue widerstand, refugium im unterstand. den brauchts im kampf ums wollen! lass los! die liebe ist verschollen, dein wollen längst ein sollen. mit dir stellst du sie bloß, du wirst gemein, dein schmerz macht klein, was einstmals reich und groß im werden, wachsen, - [wasserwesen](https://awajuk.de/wasserwesen) - wasserwesen wie schnee fiel ich aus allen wolken mitten ins herz deiner lebenswonnen - bis deine liebe mich schmolz. formverwandelter zustand, verflüssigt, die kristall’ne struktur: so schmiegt sich die immer gleiche essenz in immer neue verbindung. wenn hitze und druck uns verdampfen, steigen wir auf, wir wasserwesen, regnen herab, wir verflossenen, zu neuen gestalten gegossenen. - [herz](https://awajuk.de/herz) - herz wieder legt mein herz sich mir in falten, will sich tiefer, innig mir entfalten, wieder bin ich nicht zu halten, träume meiner mitte zu. aus den tiefen soll das leben sich ins schweben leicht erheben. wollen gehn die nöt‘gen schritte in die eigne herzensmitte. wolln den kalten spalten uns enthalten, wolln ins gleichgewicht, ins - [rodung](https://awajuk.de/rodung) - rodung legte mein herz in deine hände, waren kein scherz all die brände, die rodung, die lichtung. was bleibt, wächst als dichtung: oase der neuausrichtung. Zurück - [vieles mehr](https://awajuk.de/vieles-mehr) - vieles mehr warm durchblutet, lichtdurchflutet scheint mir meine welt. alles in ihr wohl bestellt, so sie mich zusammenhält. wo sie auseinanderfällt, an den rissen, nähten, spalten, ist mein herz nicht mehr zu halten - dimensionen sich entfalten, zeugen neu mein sternenzelt. schatten aus manch trüben ecken geben preis mich unerlösten flecken: sollen mich nicht länger - [verzeih](https://awajuk.de/verzeih) - verzeih hab unsre liebe als geschenk zu sehr gebraucht. war furchtsam, ungelenk, wenn deine angst, urplötzlich aufgetaucht, unwegsamkeit enthüllte. ließ räume, wege möglichst offen, so hofft ich, weiterhin zu hoffen, bis alles unerfüllte wege findet und mögliches mit wirklichem verbindet. war ängstlich, ungelenk. hab unsre liebe als geschenk zu sehr gebraucht. Zurück - [nur als geschenk](https://awajuk.de/nur-als-geschenk) - nur als geschenk jetzt könnten nur verse mich trösten, die ungeschriebnen, dir zugedachten: sie wären von allen die größten, die tiefsten, am schönsten erwachten. sie sängen dir zu, so unerhört still, sie klängen wie du, die ich immer noch will, sie entziehn sich dem drängen, wie liebe den zwängen, ach, trösteten nur als geschenk. Zurück - [neues leben](https://awajuk.de/neues-leben) - neues leben wieder seh ich nur aus fenstern meiner traulich engen welt, lausch dem raunen von gespenstern - in mir zärtlichkeit zerfällt. draußen wogen offne weiten, tanzt des wandels lebenskraft. wohin führen einsamkeiten, die dein zögern so erschafft? wollen wieder wachsam werden, achtsam für den ruf der zeit, steter wandel pflanzt auf erden neues leben, - [nicht, dass ich](https://awajuk.de/nicht-dass-ich) - nicht, dass ich einsam wäre auf dieser welt und doch: ich bin allein. weil unerfüllt ungleich verteilt, weil unversöhnt, verhärtet blieb, was liebend mir am herzen liegt. nicht, dass ich einsam wäre auf dieser welt und dennoch bin ich allein: mit meinem schmerz nach gegenwart, nach nähe: dir, mit meinem traum, ganz hier und jetzt, - [wünsche](https://awajuk.de/wuensche) - wünsche warum suchen wir dort, wo wir nicht finden können? mißtrauen wir unseren wünschen? geht‘s überhaupt ums suchen oder finden? oder lassen wünsche uns erblinden, wo wir erkennen müssten, dass finden nichts zu suchen hat im außen, weil alles durch uns, in uns ist? Zurück - [plus - null?](https://awajuk.de/plus-null) - plus - null? leben ist unberechenbar vermag doch unter keinem striche aufzugeh‘n wir steh‘n nicht drüber selbst im überschwang ist über- noch im untergang Zurück - [ölpest](https://awajuk.de/oelpest) - ölpest inselverbohrter ölalptraum dein durst spült meere unter den teppich Zurück - [e l e n a](https://awajuk.de/e-l-e-n-a) - e l e n a auf einen satz und in verbindung gebracht mit apriorisch subversiven präventivverdacht: ist dein erfassbares sein wer studiert deine taten wer interpretiert deine daten wen inspiriert der zugriff auf dich intime sensible strukturen mutieren zu datenbankhuren in vorratshaltung interessensgeleiteter informationsabspaltung im schutz deiner daten (vor dir selbst) erlischt sie die demokratie - [sternenregen](https://awajuk.de/sternenregen) - sternenregen vom himmel fielen wie sternenregen die liebhaber dir in den schoß sternschnuppenschnell flüchtigen glücks eh‘ sie in dir verglühten des tags mutter erde dir sonne ich war ummondete dich des nachts zu ruhig meine runden zu nah meine bahn hilt‘st geschwisterlich eng mich dir fern Zurück - [ausverkauf](https://awajuk.de/ausverkauf) - ausverkauf trockenobst zu saftigen preisen rabattterrorattacken im ausverkauf kost- spieligster zeiten sparstrumpfgestolper durch kosuminselzonen kassenschlager- ohrwurmhypnose im klingeltontakt der avancen häppchen um häppchen auch hier noch ein schnäppchen darf‘s etwas mehr sein vom ganzen happen für happen du wirst es berappen dieses mehr als den schlappen ranzen Zurück - [sandbank](https://awajuk.de/sandbank) - sandbank manche bauten auf sand: sie trugen ihr geld auf die bank. erst die setzte dann in den sand, was andere gaben aus ihrer hand. das fiese dieser finanz-, nein geldgierkrise: sie mästet neue, immer fettere miese. so aber bleiben wir schlank! euch banken aber sparsamen, nein geizigen, kein’ einzigen dank. Zurück - [bona fide](https://awajuk.de/bona-fide) - bona fide banken zanken um buchgeldkredite. liquides vertrauen versickert rapide im krach kollabierender kurse. freier markt – finanzinfarkt: perfide bona fide. was folgt sind konkurse und ratloskarusselldiskurse. von gier gerittener stier maximaler rasantrendite. inflationär beutelt der bär die elite, die kleinaktionäre und traumschiffmillionäre. quotengebrochene broker verzocken im börsenpoker ganz unerschrocken die letzten der aktienjoker. elixier - [gipfelsturm](https://awajuk.de/gipfelsturm) - gipfelsturm nachäffen von klimaintima beim gipfeltreffen fernblick mit weitsicht auf naheliegendes aussichten: offensichtlich: keine nur gipfelglück im visier was wollt ihr hier? abstiege feiern wie heimsiege? wegstunden nach haus fallen aus! nur kurzweilig thronen unmöglich zu wohnen auf götterglücksgipfeln „pläsier im hier“ prostet voll gier der champagnerpiranha Zurück - [crash](https://awajuk.de/crash) - crash passagiere im finanzverkehr, wertpapiere ohne wiederkehr: inflationär, im freien fall, von blinder gier gezeichnet. turbulenzen – konferenzen – insolvenzen verlustgeschäfte, über die kräfte von existenzen. es liegt zu hoch im kurs das bittere börsengeschmiere. Zurück - [offensichtlich](https://awajuk.de/offensichtlich) - offensichtlich hinterrücks nahezu unbemerkt veränderte sich die landschaft - als ich zurückkehrte lag vor meinen augen was ich nicht erkannte seither seh‘ ich in allem den wandel und lebe im fluss Zurück - [mondfang](https://awajuk.de/mondfang) - mondfang nach dem größten der sterne, dem mond, zu greifen: nichts naheliegenderes, im kindlichen sehnen nach welt. mit jedem griff ins leere, offene, weite, rückte sie uns’rem begreifen näher. blickten wir je zuversichtlicher, je hoffnungsvoller voran? Zurück - [fährtenwitterung](https://awajuk.de/faehrtenwitterung) - fährtenwitterung schreiben - ohne zeilen zu füllen spielen - ohne bühne und skript schrittfolgenlos tanzen auch malen - ohne farbe noch form und singen - ohne selbst zu erklingen lieben - ohne erwiderung Zurück - [glücksgriff](https://awajuk.de/gluecksgriff) - glücksgriff fällt dir das glück nicht einfach in den schoß so reicht es nicht sich einfach bloß mit weniger zu trösten es will entdeckt nicht nur gefunden will nicht verschreckt vielmehr erfunden es will verhandelt und so verwandelt werden Zurück - [schrittfolge](https://awajuk.de/schrittfolge) - schrittfolge erste wie letzte schritte geh‘n und umgekehrt wie einem guten rat den inn‘ren pfaden folgen ankommen ohne stehenzubleiben Zurück - [paradiese](https://awajuk.de/paradiese) - paradiese blühte husch und blüte hasch erblühen auf der wiese. blühte husch zu blüte hasch: „schön, die sommerbrise“. blühte husch und blüte hasch erglühen unter bäumen. blühte husch zu blüte hasch: „lass uns nichts versäumen“. blühte husch und blüte hasch verblühten - ganz im glück. - paradiese träumen auf der wiese, wenn der sommer kehrt - [wie‘s immer auch sei](https://awajuk.de/wies-immer-auch-sei) - wie‘s immer auch sei der tod sei groß, wir wären die seinen. während wir inning lebendig uns meinen, lässt leben uns los - mit sich ganz im reinen. wie‘s immer auch sei: du warst nicht vergebens, nur zeit geht vorbei. wie‘s immer auch sei: bleibst teil meines lebens, im glück bin ich frei. Zurück - [am sterbebett](https://awajuk.de/am-sterbebett) - am sterbebett hab keine worte für die stille. keine musik für dies gefühl und keinen tanz für die bewegung, die berührt und dich von uns endlos entführt. all meine sinne sind gespannt, erweitert und gerichtet: auf das, was vor uns liegt, was kommt, durch dich, der geht. so wirkst du fort, in allem, was geschieht, - [am gehen](https://awajuk.de/am-gehen) - am gehen für dein leben zu groß, zu tief deiner angst, deiner sehnsucht zu klar, diesem trüben tier. – hast mutig und stark, mich glücklich gemacht. konntest nicht wachsen mit mir. jetzt stehen wir hier, zu weit gegangen, sind längst doch schon wieder am gehen. Zurück - [Magisterarbeit](https://awajuk.de/magisterarbeit) - Menschheitserneuerung - jenseits parteipolitischer ProgrammatikGustav Landauer und der literarische Expressionismus Diese Arbeit wurde 1990 in der Philosophischen Fakultät II (Sprach- und Literaturwissenschaften) der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg vorgelegt. Dort liegt sie auch zur Ansicht aus.Der erste Teil dieser Arbeit, beschäftigt sich mit der Rekonstruktion des von den Kommunisten als solchen beschimpften >Utopischen Sozialismus - [Musik](https://awajuk.de/musik) - Gitarrenlyrik Projekte - [Archiv](https://awajuk.de/archiv) - Musikalische Literaturprogramme Tudo Som (Bossa Nova) Zurück - [Galerie Tudo Som](https://awajuk.de/galerie-tudo-som) - Zurück - [jetzt](https://awajuk.de/jetzt) - jetzt tiefenzeitlich, gegenwärtig: bleib im hier, im heute. kummer, sorgen, furcht vor morgen, werd nicht ihre beute. alter schmerz in endlosschleifen, inn‘re monologe, ewig kreisende prologe, hindern dich am reifen. tiefenzeitlich, gegenwärtig: geh den nächsten schritt. sieh, dein leben ist nicht fertig, nimm die freude mit. glück und leid, zweiseitigkeiten einer quelle grund, schöpf aus - [regenbogen](https://awajuk.de/regenbogen) - regenbogen im eig’nen schatten wollt ich ruhn, im schimmer meiner selbst mir wohl zu tun. allein mir selbst, mich selbst gestatten, wie immer, es mir selbst gleichtun. da bricht dein licht mein’ inn’ren kreis. spektral der prismen farbenschnitt. von dir zu mir ein bogen aufgezogen. wag ich den schritt, auf wes’ geheiß, ins feuchte abendleuchten? - [uferlos](https://awajuk.de/uferlos) - uferlos dein ufer nie verlassend, meines nie betretend, so schwammen wir im fluß und tauchten einander zu, verströmten uns im fließen. wir ruhten und wärmten einander auf flüchtigen bänken aus sand. inseln: kein ort, um zu bleiben. saatgut im herzen inmitten so viel wellengangs. im nebel der späten stunde verschwimmen die horizonte. Zurück - [wider bess’ren wissens](https://awajuk.de/wider-bessren-wissens) - wider bess’ren wissens gewiss – gewissenlose haben uns auf dem gewissen zerbissen die rose im mund wie wund verschlissen unsere posen wir hingerissenen heimatlosen wider bess’ren wissens im inn’ren riss sehn wir zerrissen ins lose ureigene gewissen Zurück - [verkenntnis](https://awajuk.de/verkenntnis) - verkenntnis komm, ich bin für ein vergessen gut – und wünscht ich könnt es selber. doch wie soll anderen mit mir gelingen, was selbst ich nicht vermag? Zurück - [horizont](https://awajuk.de/horizont) - horizont den himmel lass, die sterne mir. fass ich auch all zu gerne nach deiner hand, deinem gewand, bestirnt die haut darunter. bist mir vertaut. ich spür dich durch die ferne. am horizont geht alles, so auch dein zweifeln unter. Zurück - [zu guter letzt](https://awajuk.de/zu-guter-letzt-2) - zu guter letzt meine "gute, alte zeit" heißt heute, meint morgen, ist jetzt, kommt später, bleibt, was sie sein wird, vergeht nie, beginnt auf's immer neue - letztlich und bis zu guter letzt. Zurück - [polyphonienschrift](https://awajuk.de/polyphonienschrift) - polyphonienschrift träufle tief in meine poren dein zartbittersüßes gift. erfülle die hoffnung meiner amphoren, zu schenken vom reinen wein – gekeltert aus langem, auch bangem alleinesein. mit amor erreiche, erweich’ meine seele aus marmor, auf dass sie belasse, nicht zwinge, loslasse die ringe und sänge: ihr bedürftig zitterndes sein. entziff’re die chiffre und mit ihr - [zungenschlag](https://awajuk.de/zungenschlag) - zungenschlag um zu erspüren, wie sehr ich dich mag, überlass das verführen dem zungenschlag. so woll’n wir uns necken, uns wiederentdecken, allmorgendlich freud’voll uns wiedererwecken. einander nicht länger nur wunden lecken. vermenge im kuss meiner eichel, im wonneerguss deinen speichel. du unergründlich, umgreifender genuss. auf dass uns’re sonnigen säfte uns spenden umfassende kräfte: nach belieben, - [balance](https://awajuk.de/balance) - balance auch in einer welt, die sich auf’s immer neue ausbalancieren muss, heißt wachsen halt finden: an-und-für-sich. Zurück - [versteckt](https://awajuk.de/versteckt) - versteckt deine nacktheit war keine blöße und deine hingabe keine größe aber auch ich hab mich klein gemacht und versteckt. Zurück - [liebe ist!](https://awajuk.de/liebe-ist) - liebe ist! liebe ist das zu geben, was selbst man zu finden in ihr erhofft. Zurück - [sehnsuchtsaphorismen](https://awajuk.de/sehnsuchtsaphorismen) - sehnsuchtsaphorismen sehnen ist wie seelendehnen, jenen, denen‘s weit ums herz. * mit der sehnsucht: anzukommen, verrätst du dein ziel. * sehnsucht ist die frucht einer flucht. * bevor du deiner sehnsucht folgst, frag’, woher sie kommt. Zurück - [herzenssprung](https://awajuk.de/herzenssprung) - herzenssprung wen träumte ich in meinem herzen, wenn nicht den innigsten traum meiner selbst? es weiß von dir wenig, noch ob es tief genug träumt für die zeit des erwachens und die langen zeiten danach. wen lasse ich in mein herz, wenn nicht meinen glauben an dich? es weiß von dir wenig, noch ob es - [darüber hinaus](https://awajuk.de/darueber-hinaus) - darüber hinaus wieder schenken ein atemholen die schweren steine auf unserem weg. im lauschen, dem innehalten, wachsen wir über sie hinaus. Zurück - [seeflucht](https://awajuk.de/seeflucht) - seeflucht dort, draußen auf see: man könnte meinen, die erde sei rund, die welt weit und unsere herzen groß - nur endlos die flucht des flüchtlings. bei uns liegen die dinge sehr eng beieinander. Zurück - [was blendet mich?](https://awajuk.de/was-blendet-mich) - was blendet mich? stehst in der tür, schaffst die schwelle nicht. fragst dich, wofür dich lockt, dieses licht. im dunkeln funkeln zuversicht und freie sicht. was blendet dich? Zurück - [aus zeit](https://awajuk.de/aus-zeit) - aus zeit als ich gestern morgen dachte meint’ ich dieses heute? sind wir nicht im hier & jetzt des scheuen augenblickes beute? morgentaubenetzt, wie neu erwachte, sorgenfrei, fast unverletzt, zeitlos offen, nichts erhoffen: werd’ ab jetzt mir auszeit borgen aus dem täglich einerlei. Zurück - [funke](https://awajuk.de/funke) - funke bin dein letztes zündholz in der hand aufgerieben ausgebrannt verloschen springt kein funke über Zurück - [selber schuld](https://awajuk.de/selber-schuld) - selber schuld dafür, dass ich dich liebe, kann ich nichts. dass ich dich jedoch s o liebe ... daran bin ich schon selber schuld. Zurück - [eigenrauschen](https://awajuk.de/eigenrauschen) - eigenrauschen ankern in sich selbst hafen sein der zeit mitströmend fließen der brise lauschen so weitet dich dein eigenrauschen Zurück - [durchs fenster](https://awajuk.de/durchs-fenster) - durchs fenster über die dächer blickend bei nacht: selbstvergessen die gestirne am firmament. kein schritt, kein tun, atemlos die stille umher. wo alles steht, kein wille sich regt, kein wollen strebt, kein sollen stört. in diesem moment: versinkt am first ein stern - als wäre nichts geschehen. Zurück - [lichtertanz](https://awajuk.de/lichtertanz) - lichtertanz wie meine hände deinen körper feiern, weil meine liebe dich berührt, so tanzen träume in mir wundersame räume, voll stille, zuversicht und licht. Zurück - [nur liebe](https://awajuk.de/nur-liebe) - nur liebe wenn du sie zählen kannst, sind‘s nicht die sterne. wenn du es greifen kannst, ist‘s nicht das glück. wenn du sie handlen, organisieren und managen kannst, ist‘s vielleicht klug, vielleicht auch gut gemeint. nur liebe - ist es nicht. Zurück - [zugespitzt](https://awajuk.de/zugespitzt) - zugespitzt (ein lyrikwitz) treffen sich zwei kanten in der ecke, sagt die eine: ,mein leben läuft nicht rund.‘ da lacht die and‘re: ,auch der hinterste winkel ist immerhin noch ein ausgangspunkt.‘ Zurück - [oasen](https://awajuk.de/oasen) - oasen wir konnten leicht schweben, uns in hingabe erheben, treiben uns lassen, ohne zu fest nach einander zu fassen, konnten erblühen im see tiefer gefühle, noch lange nachglühen in spätherbstlicher kühle. nur: in uns zu wurzeln vermochten wir nicht. ach, all die ektasen, sie waren nur phasen - voll licht. Zurück - [inselglück](https://awajuk.de/inselglueck) - inselglück wir nehmen den zug der beschaulichkeit wegen. die zeit rast im flug der erregung entgegen. wir sind nicht dem lug, noch dem trug erlegen. wir suchen nach wegen - gegen den selbstbetrug. von wegen: das sei viel zu wenig, das sei nicht genug. Zurück - [versprochen](https://awajuk.de/versprochen) - versprochen bin auf hoher see geblieben, weiß immer noch nicht wohin. ich fühl‘ mich von dir vertrieben, kein ankern, kein driften macht sinn. bist zurück in deinen hafen, suchst schutz und glück bei ihm. klingt alles so legitim: willst wieder gesund dich schlafen. der sturm ist vorbei, die welle gebrochen, nur treibgut noch strandet am - [verstoß](https://awajuk.de/verstoss) - verstoß vernimm‘s aus meinem eig‘nen mund: vögel dich wund! vögel dich frei und mach uns gesund. erlöse den bund! wir selbst sind uns nur bodenloser grund. vögel dich frei und vögel dich wund. verzeih‘ meinen schrei: es sind all die andern, die stoßen dich frei. Zurück - [flamme](https://awajuk.de/flamme) - flamme ich bin kein insolvenzverwalter, kein seelenloser stromkreisschalter. das war ich nie. - sieh‘s: ich bin wie pure energie und leuchte. was meine flamme für sich bräuchte: dein lächeln, deinen atem, deinen schutz, bevor sie still in mir erlischt und sich mit tiefem, dunklen schweigen mischt. Zurück - [flirt](https://awajuk.de/flirt) - flirt wir flirten mit der freiheit im erwehren gegen die enge. wir fürchten die weite und entfliehen uns selbst. wüssten wir tiefer, wer wir sind, was uns ausmacht, auch die anderen lernten, sich selbst zu vertrau‘n. sie lernten, zu teilen, zu lieben wie immer wir selbst uns auch schau‘n. Zurück - [milch](https://awajuk.de/milch) - milch kocht man milch unachtsam: läuft sie über. verliert man sie aus dem blick: wird sie sauer. man sollte sie kosten, solange sie lecker ist - oder sie wieder zurück in den kühlschrank stellen. Zurück - [was kommt](https://awajuk.de/was-kommt) - was kommt im gehen sagst du, dass du nicht weißt, wo du ankommen wirst. wir wissen: jeder noch so kleine schritt hinterlässt eine spur. ich dürfe nicht folgen, müsse witterung fährte opfern. zurück bleibt ein duft, lärmende stille und die wunde frage, was kommt. Zurück - [lungenherz](https://awajuk.de/lungenherz) - lungenherz hab zu viel rauch ins wunde lungenherz geblasen, weil ausatmen nicht mehr gelang. wird zeit für frische luft und neuen wind - trotzalledem. wo nehm‘ ich nur den atem her? Zurück - [wir können‘s erst wissen](https://awajuk.de/wir-koennens-erst-wissen) - wir können‘s erst wissen wohin schau‘n wir, wenn wir aus uns raus tief in diese welt hineinblicken? wir atmen doch aus, wir atmen noch ein, selbst in uns‘rer angst, zu ersticken. gibt‘s jenseits von dir, oder auch jenseits von mir ein neues erwachen, ein froheres lachen? wir können‘s erst wissen, wenn wir selbst uns nicht - [es regnet](https://awajuk.de/es-regnet) - es regnet ob wolken loslassen, wenn regen rieselt? ob pflanzen ihr potential in ihm erfassen, wenn durst in ihnen kriselt? auf dauer wird mir klamm - mein apfel fällt nicht weit vom stamm. bleibt einem selber überlassen, wie wir uns mit der welt befassen? bin ich gesegnet? Zurück - [zu guter letzt](https://awajuk.de/zu-guter-letzt) - zu guter letzt wenn zeit sich dehnt, unsere wege sich strecken, wenn an der verheißung wir angelehnt uns die weitsicht verdecken ... wie können wir so im hier und jetzt pflanzen, um später dann froh, im großen und ganzen, befreit aufzutanzen? die liebe wirkt jetzt - ach wenn sie verletzt. sie tröstet und heilt zu - [sommerlos](https://awajuk.de/sommerlos) - sommerlos ich, schwindende pfütze in der wüste eines sommers, der nicht unserer ist. alles lebendige, amphibienhafte, selbst meine goldfische weiten unruhig ihre uferlosen augen. in welchen himmel werden wir verdunsten? Zurück - [ins reine kommen](https://awajuk.de/ins-reine-kommen) - ins reine kommen ins reine kommen heißt: ins eine kommen. dem kleinen entnommen, im großen ankommen. im feinem vernommen, dem verneinen entkommen. ins reine kommen heißt: ins eine kommen. Zurück - [im stillen](https://awajuk.de/im-stillen) - im stillen komm, leg dich in meinen arm und lass dich trösten im stillen. wir geben auf jeglichen willen und atmen uns, halten uns warm. was war, bleibt wahr und was kommt, wird klar jenseits vom willen: im stillen. Zurück - [letzter schritt](https://awajuk.de/letzter-schritt) - letzter schritt kommst auf mich zu, entschlossenen schritts: ein einziges lächeln und leuchten. um uns tanzt zeit, freier raum im verweilen: traumtrunken schließt sich ein kreis. wie sterne funkeln berauscht die herzen. bist später gegangen. bliebst lange fort. dein letzter schritt: war wieder einer zurück. zu schön, um zu bleiben? als offene frage ist‘s angekommen - [wohl wahr](https://awajuk.de/wohl-wahr) - wohl wahr ich liebe dich ganz mit haut und mit haar, so wurde ich mir meiner selbst gewahr. dein kind. aus deinem verlangen. so konnte ich einst ins leben gelangen. jetzt bist du gegangen - erst langsam wird klar: wer ich bin und dir immer schon war. ach mutter: dein glanz, deine haut und dein - [verhalten](https://awajuk.de/verhalten) - verhalten aufgehalten. hingehalten. abgehalten. außen vor- gehalten. ausgehalten. durchgehalten. ungehalten haben wir uns oft nicht nur verhalten. solange wir in uns sind selbst gespalten, können wir einander nichts gestalten. wollen wir ressourcen nur verwalten oder uns‘re potentiale neu entfalten? müssten uns im innern umgestalten, uns nicht länger selbst im alten nur aufhalten, nicht länger selbst - [oberton](https://awajuk.de/oberton) - oberton du bist erst da, wenn du sagst: „ja“. so bist du eine illusion, ein halbton, ein hormon. bist du mal hier, wirklich bei mir, ertanzen wir den ganzen ton! mit ihm hebt an, ganz polyphon: die liebe und ihr oberton. Zurück - [ohne beides](https://awajuk.de/ohne-beides) - ohne beides wie jedes licht irgendworin bricht, hat jede leichtigkeit ihr eigenes gewicht. was uns zerbricht ist der verzicht, denn ohne beides geht es nicht. Zurück - [bleierne schwere](https://awajuk.de/bleierne-schwere) - bleierne schwere du lässt nicht los und greifst nicht zu, brichst immer wieder aus, um zu bleiben. auch er haftet an mit nichts in der hand: dich loszulassen führte ins leere. und mich, der ich immer noch von uns zehre, mich erstickt die last eurer bleiernen schwere. Zurück - [neu](https://awajuk.de/neu) - neu um neues zu denken halte ich inne und neue balance, die ertanze ich mir. um neues zu schauen schließ ich die augen. um neu zu verstehen vertraue ich. Zurück - [freisitz](https://awajuk.de/freisitz) - freisitz sitzt zwischen den stühlen, kein platz, dich zu fühlen. bist sitzen geblieben, so hast du mich aus deinem leben vertrieben. doch wer von uns drei fühlt dadurch sich frei? Zurück - [wenn](https://awajuk.de/wenn) - wenn selbst konsequente argumente schwanken, die alten lebensfundamente wanken, wenn ganzes bricht in zahllose fragmente, gewachsenes sich löst in seine elemente: sind‘s nicht genau auch die momente, sich zu bedanken für all die neuen ornamente, die bald ranken? Zurück - [inneres kind](https://awajuk.de/inneres-kind) - inneres kind und selbst im vermissen weint es zerrissen dein inneres kind. ich selbst, so verschlissen, am riß festgebissen, weine mich blind. wir wollen‘s nicht hören, betören, beschwören, was wir längst nicht mehr sind. ob wir es je waren, wie können wir‘s wissen, so unerfahren? wir haben‘s geträumt mit schlechtem gewissen und haben versäumt, es - [regenschauer](https://awajuk.de/regenschauer) - regenschauer über alles senkt sich ein schleier von regen: von trauer durchtränkt erblindet die suche nach wegen. ist nicht der regen selbst schon ein segen, ein verzicht von flucht- und auswegen? ist nicht die dauer von trauer ein schauer ins licht, nicht selbst schon der weg in freiere sicht? Zurück - [scham](https://awajuk.de/scham) - scham hab meinen stolz, dies hart gewachs‘ne holz, mein inn‘res bild von mir zerschmettert. so hab ich mich mir selbst entblättert. was kam, war gram, der einsam in mir wetterte, bis über ihn hinaus ich tiefer in mich kletterte: zu schau’n die eig’ne, inn’re scham. mit ihr wird’s licht in mir und weit - im - [mutter](https://awajuk.de/mutter) - mutter die mutter ist wie butter auf dem brot. ihr brot: das futter in der not. sie gibt, vergibt. sie eilt, verteilt. sie lenkt, verschenkt sich selbstvergessen, ganz. die mutter ist die butter auf dem brot: wir alle zehr‘n von ihrem glanz. Zurück - [willkommen in mir](https://awajuk.de/willkommen-in-mir) - willkommen in mir du musst dich nicht auf‘s immer neue buchstabieren - ich kann dich lesen. du musst nicht still, noch lauter werden - ich höre dich. du musst weder funkeln, noch sonderlich dich strecken - hab dich doch längst erkannt. ja, sei, die du bist: so bleibst du willkommen - in mir. Zurück - [schwarze löcher](https://awajuk.de/schwarze-loecher) - schwarze löcher was es auch gibt, selbst was sich liebt, es wird hineinverbogen, letztendlich doch unwiederbringlich angezogen vom eig'nen, inn'ren, schwarzen loch, woraus nichts dringt, auch kein ‚jedoch‘. wir bleiben für uns selbst, selbst füreinander, letztendlich immer nur verschlungene mäander, endlose flur, verwehte spur, ein zwischenzeitlich eig'nes joch. so lass uns tanzen, weiterhin gekonnt: lebendige - [letztendlich](https://awajuk.de/letztendlich) - letztendlich allein, dass du bist endlich in meinem leben, lehrt mich, mir selbst zu vergeben: meinem ängstlichen streben, mich selbst uns zu entheben, nur um mutmaßlich freier zu schweben als solist. letztendlich wird’s klar, war immer schon wahr: schier endlos hatte ich dich, wie deine nähe vermisst. Zurück - [getriebene eiferer](https://awajuk.de/getriebene-eiferer) - getriebene eiferer was bliebe von uns, getriebenen eiferern, könnten wir uns befreien von: bloßen meinungen, vorschnellen bewertungen, ad-hoc-botschaften, den inneren glaubenssätzen, den weisheiten to go, den übergriffigen ratschlägen - dieser ganzen besserwisserei, diesem nur überbrückenden überbau unserer ganzen rat- und orientierungslosigkeit? wir erweiterten uns: um die erfahrung des schwebens, der flüchtigen hingabe und teilnahme des - [vertrauen](https://awajuk.de/vertrauen) - vertrauen möcht’ erneut uns weit aufblättern, nachzuschau’n, woraus wir sind. möchte tiefer in uns klettern, nachvollzieh’n dies labyrinth. so verschlungen uns’re wege, unabsehbar raum und zeit. doch um uns, auf schmalem stege, weht ein hauch wie ewigkeit. drangen zart uns ins gehege, fielen hart auf uns zurück. seltsam öffneten sich wege: bist so kostbar: selt’nes - [letztes wort?](https://awajuk.de/letztes-wort) - letztes wort? wer vom 'letzten wort' spricht, löst sich von seinem ursprung: dem nach-denken, dem mit-fühlen, dem zu- und hin- hören. Zurück - [angkor watt](https://awajuk.de/angkor-watt) - angkor watt symmetrie und metaphysik in stein. umher wohnten die sterblichen in holz - davon blieb nichts. vorbehalten den göttern der stein, die last trug ein volk, den gottgleichen fern. kein schutz, der von dauer, keine last, die befreit: hier beflügelt ein schauer und hier weint eitelkeit. hier beflügelt ein schauer: hier verflog einsamkeit. Zurück - [anderen orts](https://awajuk.de/anderen-orts) - anderen orts wenn angstverwehungen seelensand wirbeln, den blick auf vertrautes eintrüben, wenn sturmgewalten dein herz umgestalten, anraten, erprobtes zu üben, wenn, wider erwarten, die ernten entarten, nur kraut und rüben dein garten: erinn’re die lieder beseelten worts, der sand legt sich wieder – anderen orts. Zurück - [an dich, geduld](https://awajuk.de/an-dich-geduld) - an dich, geduld ohne dich gibt‘s kein erbarmen, keine haltung, keinen sinn. klammerst du zu fest mich mit den armen, weiß ich nicht mehr, wer ich bin. bist der humus zarter wurzeln, lock‘re erde, atmemtief. festgetreten hilft kein beten: jedes wachstum wuchert schief. ach, geduld, hast zwei gesichter: eins ist offen, eins ist starr. eines - [Presse](https://awajuk.de/presse) - Zitate „Ein Programm im Zeichen unverzichtbarer Grund- und Herzensbildung. Viele lauschten mit geschlossenen Augen.“ (Fürther Nachrichten) „Lebendige Literaturvermittlung in Windsbach. Kujawa ist ein bedächtiger Interpret, ein einfühlsamer Sänger, ein eleganter Gitarrist.“ (Fränkische Landeszeitung) „Das Überzeugende am Konzept seines Programms ist mitunter auch, dass Kujawa damit Herz und Verstand anspricht. Seine lebendige Erzählweise lässt zweihundert Jahre - [Hörbeispiele Tudo Som](https://awajuk.de/hoerbeispiele-tudo-som) - segunda o cais - [gezeitengetreu](https://awajuk.de/gezeitengetreu) - gezeitengetreu wir glitten auf glatteis bis es schmolz versanken ins bodenlose wir tauchten einander zu umspülten spiels nun strömen wir inselwärts und stranden fluterfüllt vielleicht wurzeln wir fruchtvoll verbleiben gezeitengetreu Zurück - [geheimnis](https://awajuk.de/geheimnis) - geheimnis so lange hattest du ein geheimnis aus dir gemacht, bis du vergessen hattest, worin es bestand, – als wir uns wieder trafen und ich dich nicht mehr erkannte. Zurück - [für kurz](https://awajuk.de/fuer-kurz) - für kurz verschwommen im wasser dein ich und mein du gelöst alle trauer im meer für kurz deine hände im nacken mir nah umspielten wie strömung mein haar wie flossen wir hin lichtwellenklar dein schauer noch rührt meine haut so sinnlicher sinn fern aller gefahr momente nur: die waren wahr was hab ich gefühlt als - [frühlingserwachen im sommernachtstraum](https://awajuk.de/fruehlingserwachen-im-sommernachtstraum) - frühlingserwachen im sommernachtstraum sonnendurchflutet das grün junger blätter, blühtenverwöhnt jeder tag. düfte voll hoffnung in traumtrunknen nächten, monden dein kuss ferner freuden. schlaflose schwüle, verzehrend erzittern, blühst morgen mir du wieder zu? klarheit und kühle nach all den gewittern, komm: lichtfrohe wärme: gib ruh. Zurück - [für & wider](https://awajuk.de/fuer-wider) - für & wider du drehst dich zur tür, willst irgendwann schreiben und gehst, wie um für immer zu bleiben. – hab dich im gespür, dein wider, dein für, mein für und wider vertrieb dich hierfür. so bist du gegangen und ich blieb befangen zurück. vergangen war auch unser verlangen, gefangen unser glück, es wird wieder - [freier fall](https://awajuk.de/freier-fall) - freier fall los- lassende hände fühlloser leib fehlende flügel im freien fall wie- viele verbände ohne verbleib reißende zügel kein einzelfall bleib in der wende verständnislos schreib dir am ende bekenntnisgroß Zurück - [fernglas](https://awajuk.de/fernglas) - fernglas bin mir die fliege eines tags am fenster meiner welt, – flög gern die beute heutigen ertrags in deines herzens kammer. er trennt, was sich erkennt, der scheibe jammer. durchs glas wirkt fern, was sich gefällt und was von herzen mag sich gern. Zurück - [fernflug](https://awajuk.de/fernflug) - fernflug bist abgehoben bis in mein herz, drauf abgefahren, himmelwärts und plötzlich, fast wie im scherz, spurlos davongeflogen. bist umgestiegen, den wünschen entgegenzufliegen, um deren willen wir logen. haben uns auf- und davonbetrogen. wir hatten die reise verschoben, uns als ihr ziel enthoben. konnten wider erwarten nicht starten, noch landen den flug, den wir erfanden. - [erkannt](https://awajuk.de/erkannt) - erkannt hab erst abschied genommen, lange, nachdem du gegangen warst. werd vielleicht wieder leben bekommen, indem du darauf beharrst. noch klafft uns’re lücke: wie einsam, wie bange die stunden, sie reißen in stücke das band heilloser wunden. wie wir uns erfunden, wann ich dich fand? erst hab ich empfunden, dich dann erst erkannt. Zurück - [erntedank](https://awajuk.de/erntedank) - erntedank du bist mir wie erde in meinem herzen. in dich pflanzte ich hoffnung und säte vertrauen. nun führen manch’ spuren, uns auszumerzen, in windverwaiste, für lange vereiste fluren. wohin sollen wir schauen: in unsere herzen? wem können wir trauen: den eisigen schmerzen? ich gehe voll hoffnung, auf dass ich ich werde, und du mir - [ehe](https://awajuk.de/ehe) - ehe ich dich eheliche, gehe ich der eig’nen schliche auf den grund. bleibt zu vage mein persönlicher befund, ist‘s wohl besser, keine frage, zu vertagen uns‘ren bund. sicher ist, ich küss‘ dich kesser wieder auf den mund, nimmst du von mir das messer als den grund. Zurück - [durch/schnitt](https://awajuk.de/durch-schnitt) - durch/schnitt nur für die dauer dieses gedichts erträgst du die trauer meines gesichts. ich weiß, du liebst rauer, erhoffst heil dir vom beil. ich wünscht‘, wir wär‘n schlauer im urteil uns‘res verzichts. Zurück - [durch meine augen](https://awajuk.de/durch-meine-augen) - durch meine augen hast dich in mir verästelt – hast alles sich selbst gezeigt. hast energien verbunden, den horizont verschoben, gedehnten augenblicks. und hast in der höhe mir die tiefe und in der tiefe die höhe gezeigt. hast alles neu gezeigt. sieh’s durch meine augen und du glaubst‘s. Zurück - [dornröschen](https://awajuk.de/dornroeschen) - dornröschen hab mich in den dornröschenschlaf geschickt. dein garten blüht, nichts welkt verfrüht, freust dich des frühhlings lang getrag‘nen rings. es ist voll liebe, was freundlich euch anblickt. Zurück - [blütenkelch](https://awajuk.de/bluetenkelch) - blütenkelch du bist mir nektar, den ich trinke, mein blütenkelch, in den ich sinke, du bist so sonder-, einfach wunderbar, so sonnenklar, so rein, so wahr -. ich bin dein kolibri, außer gefahr, zu bleiben, der ich immer war, bin frei wie nie in meinem drang, dich zu bestäuben sternenlang. so blühe ungebrochnen lichts in - [bin](https://awajuk.de/bin) - bin weder sänger, noch gitarrist, kein dichter und kein denker. ich bin das alles - und bin es nicht. ich lausche dem gesang der liebe und stimme ein wie‘s aus mir bricht. bin das gesicht, das in dir brennt, dein herz , das mich beim namen nennt. bin dein gedicht, das mich erkennt und mich - [bei dir, bei mir](https://awajuk.de/bei-dir-bei-mir) - bei dir, bei mir den himmel lass, die sterne mir auf meinem schmalen weg zu dir. wenn ich vielleicht dich doch verlier, ein lächeln bleibt bei dir, bei mir. Zurück - [beziehungsweise](https://awajuk.de/beziehungsweise) - beziehungsweise ich suchte im dreieck das runde sprang vierschenklig im quadrat zwang geradlinig mich auf den punkt und verlor in den formen die relation zur eig’nen kontur nun blick ich ins freie hoffentlich offen und sieh’: wir sind an der reihe wieder am anfang doch nicht mehr allein grund genug und mehr als nur einer - [ausgelöscht](https://awajuk.de/ausgeloescht) - ausgelöscht durchs feuer wolltest du gehn: für uns, für deine leidenschaft. als keine erlösung dir leuchtete, kein trost dich wärmte, kein friede dich nährte, löschtest du aus, was dich verzehrte. mit ihm, was du für liebe hieltest: uns aus deinem herzen. du legtest feuer, zweifeltest an mir, als ich mich brannte. Zurück - [aus liebe](https://awajuk.de/aus-liebe) - aus liebe ich liebte auch, wo ich‘s nicht durfte oder sollte. und ja, ich unterließ es manchmal auch, zog mich zurück aus dem entgegenkommen. doch beides und beides immer: aus liebe zu dir, zu ihr, zu mir. Zurück - [angesichtig](https://awajuk.de/angesichtig) - angesichtig tritt einen schritt zurück, damit wir einander sehen im glück. löse die enge, die schwere, das leere gedränge um uns ein stück. auf dass uns nicht länger ein brauchen bindet, uns freude und liebe neu erfindet. Zurück - [Galerie Musikalische Literaturprogramme](https://awajuk.de/galerie-musikalische-literaturprogramme) - Zurück - [Veröffentlichungen](https://awajuk.de/veroeffentlichungen) - uferlose augen. gedichte im Deutschen LyrikverlagISBN: 978-3-89514-830-9 Anthologien: ISBN: 978-3-89514-838-5ISBN: 978-3-941013-51-31ISBN: 978-3-941013-64-3ISBN: 978-3-940594-40-2 Zurück - [Termine Tudo Som](https://awajuk.de/termine-tudo-som) ## Kategorien - [Uncategorized](https://awajuk.de/category/uncategorized)