mäandern

mäandern

seltsam,
durchs eigene leben zu mäandern.
den glauben an sich, an die welt,
den haben die andern.

doch,
ist’s wirklich so schade,
dass dein weg ungerade,
scheu, schon wieder verstellt?
hast doch ein zelt
auch in dieser welt der andern.

es schien einmal eins,
dieses innen und außen,
jetzt zieht es da draußen,
kein herz schlägt wie deins.
doch wird es dich führen,
dir wege erspüren,
wenn du wieder einrennst all die offenen türen.

seltsam,
die eigene landschaft zu durchwandern.
ihr lächeln erhellt:
sie enthält auch die begegnung in dir
mit dem andern.